xtcModified in der Mache

24. Juni 2009. Permalink

Die bisher nur für zahlende [Support]-Kunden zu habende GPL-Variante von xt:Commerce wurde jetzt wiedergeboren als xtcModified. Die Verantwortlichen:

"Der Shopsoftware-Fork basiert auf der xt:Commerce Version 3.04 SP2.1 und ist weitgehend optimiert und fehlerbreinigt."

Das mit der Fehlerbreinigung [sic] ist wohl noch nicht vollendet. Der W3-Validator meldet 158 Fehler, 74 Warnmeldungen für die Startseite des Demo-Shops.


Web Design für mobile Geräte

10. Juni 2009. Permalink

Unterscheidet sich wesentlich vom Normalen, weil die Browser bescheidener sind, und fast alle Mobiltelefone eigensinnig sind. Manche dieser Macken sind wirklich frustrierend, wie z.B. Nokias Versäumnis, Seiten erneut zu laden, selbst wenn man den Browser-Cache leert.

Damit ich eine Site für mobile Geräte für die Dauer der Entwicklung auf dem LAN hosten kann, habe ich eine kleine Proxy [getauft auf mproxy] geschrieben, die jede abgerufene Datei so zwischenspeichert, dass sie einem User-agent [Telefon] zugeordnet werden kann. So kann man dann feststellen, ob z.B. Amazon gerätespezifischen Code an verschiedene Mobiltelefone ausliefert.

Das funktioniert natürlich nur mit Handys, die Wifi haben. Es funktioniert aber reibungslos, weil Wifi wesentlich schneller als das Hochladen von Seiten auf einen externen Server ist, die dann über den Mobiltelefon-Provider wieder heruntergeladen werden müssen. Und Sie sparen natürlich Kosten, weil Ihre Entwicklungs-Telefone nur Wifi, aber keine SIM-Karten benötigen.

mproxy verändert dabei die Request und Antwort-Header bei jedem Seitenabruf, so dass nur vollständige Dateien bewegt werden und jede Datei, zwecks Zwischenspeicherung, einen eigenen Datenstrom benötigt. Ranges und Keep-alive z.B. werden also nicht unterstützt.

Wenn Sie ermittelt haben, was machbar und was nicht ist, können Sie mproxy mit anderen Einstellungen so benutzen, dass Seiten vom LAN bearbeitet werden können, ohne dass der Browser zwischenspeichert.

Wenn Ihnen das Nokia Cache-Problem in die Quere kommt, können Sie in eine Testseite einen Link auf die nicht existierende Site http://nokiareload.nop/ einfügen, der mproxy verleitet, beim Aufruf eine Seite einzublenden. Wenn diese eingeblendete Seite auf dem Telefon-Bildschirm erscheint, können Sie den Nokia-Cache löschen und anschliessend den von mproxy dynamisch eingefügten Link zurück auf den Referer - Ihre Testseite - anklicken. Das Telefon ist dann gezwungen, die Seite erneut mit den zwischenzeitlich angebrachten Veränderungen zu laden, da jetzt Cache und Arbeitsspeicher des Telefons ja nichts ausser der dynamisch erzeugte Seite enthalten.

Die Proxy kompiliert sehr wahrscheinlich ohne Code-Änderung auf jedem Unix-ähnlichen System und läuft ohne besondere Privilegien. Um den Proxycache zu säubern, eignen sich System-Utilities wie tmpwatch. Sie können mproxy hier herunterladen.


Googles CSS Empfehlungen

8. Juni 2009. Permalink

Google hat eine interessante Liste von Empfehlungen für die effiziente Erstellung von CSS Anweisungen zusammengestellt. Manche Sachen sind offensichtlich, vor allem, wenn man sich über die interne Arbeitsweise eines Browsers Gedanken macht. Andere haben mich überrascht.

Haben Sie z.B. gewusst, dass Javascript anscheinend schneller ist als Nutzung des :hover Pseudo-Selektors wenn es nicht gerade um Links geht?

Auf der gleichen Seite findet man eine grössere Liste zusätzlicher Empfehlungen für Seiten-Erstellung und Lieferung.

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