intern.de beschreibt sehr ausführlich, warum manche Windows-Anwender glauben, Google wäre gehackt, wenn in Wirklichkeit der eigene Rechner vergewaltigt wurde.
http://www.intern.de/news/4820.html
Kein Wunder, dass Findwhat alle die Übernahme von Espotting betreffenden Prognosen zurücknahm. Teile des E-Umsatzes basieren, wie auch Verisigns plötzlicher Geldregen, auf z.B. Tippfehlern und Sterbefällen wie beispielsweise http://www.netflix.de/
Nachdem Verisign alle nicht registrierten Domains für sich beansprucht, droht jetzt eine weitaus grössere Gefahr:
Technorati ist eine Suchmaschine speziell für Blogs. Technorati erlaubt nicht nur die Suche nach Stichwörtern sondern auch die Prüfung, welche Blogs auf Ihren linken. Enthält zwar [noch] überwiegend englischsprachige Informationen, aber die Internationalisierung ist wohl nur eine Frage der Zeit. Bei der Gelegenheit: Blogs lassen sich auch bei Daypop durchsuchen.
http://www.daypop.com/
Amazon's Idee der Ecommerz-Suche ist weder neu noch innovativ, wie hier [in englischer Sprache] berichtet wird.
AltaVista überraschte Site-Betreiber vor Jahren mit einem Filter, der automatisierte Anmeldungen verhindert. Hierbei muss eine in handelsunüblichen Schriften dargestellte Zeichenfolge einer Grafik entnommen und von Hand in ein Formularfeld eingetippt werden. AllTheWeb setzt jetzt auf das gleiche Verfahren.
Dass Amazon eine "Suchmaschine" entwickelt und damit Google eins "auswischt", berichten seit Tagen zahlreiche Online-Medien. Die Nachricht ist so korrekt, wie Microsofts Begründung der Einstellung der Chatrooms [in den Ländern, in denen diese sich nicht rentieren], denn was Amazon wirklich plant, ist ein neuer Suchschlitz für alles, was online verkauft werden kann. Was dabei erwartet werden kann, weiss jeder, der sich schonmal mit den technischen Aspekten des Gemischtwarenhändlers, Berichten über seinen Kundendienst oder der Unternehmensgeschichte befasst hat.
ATW schreibt englischsprachige Suchanfragen, die aus mehr als einem Wort bestehen und die oft gesuchte Phrasen enthalten, entsprechend um - bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, die Suche ohne Phrasen zu wiederholen. Wer die neuen Öffnungszeiten der Verwaltung in York sucht, wird leider erstmal auf den Holzweg geschickt.
Im ODP Weblog wird Verisigns Internet-Demontage als potentieller Grund dafür angegeben, dass die automatische Prüfung aller Einträge durch traditionelles Spidern sinnlos ist, da viele DNS-Server noch ohne einen Bind-Patch arbeiten, der die bewusste Störung durch Verisign verhindert. Das Beste wird wohl sein, wenn man empfiehlt, jede Geschäftsverbindung mit dem destruktiven Unternehmen zu beenden. Verisign hat schliesslich weder ein Monopol auf Domain-Registrierung noch auf sonstiges Zubehör.
Ob die Idee von Amazon oder AltaVista stammt, kann heute - abgesehen von den einschlägigen Patentanwälten - wohl niemand mehr sagen, aber wer bei Fireball sucht, sieht, welche ähnlichen Suchformulierungen von anderen eingegeben wurden.
Als Aufhänger für den diesjährigen Programmierwettbewerb gesteht Google: "We've got serious problems." - Na sowas.
Da "Looksmart' - Partner vieler zweitklassiger Suchdienste - in Kalifornien wegen Vertragsbruch, betrügerischen und anderen nicht gerne gesehenen Praktiken in einer von den Werbekunden angestrengten Sammelklage bezichtigt wurde, will man sich jetzt durch ein Vergleichsangebot aus der Affäre ziehen:
http://aboutus.looksmart.com/about.jhtml?dir=profile&page=notice
Operas letzte Browser-Version kann auch über Google-Werbung finanziert werden, so dass beim Besuch entsprechender Sites kleine Textanzeigen eingeblendet werden. Eine ausführliche [englischsprachige] FAQ erklärt, was Sache ist.
Schau mal einer an: auch bei Espotting geht nicht alles mit rechten Dingen zu, wie die Erbsenzähler von FindWhat feststellten.
Die Gerüchte über die Pläne des für virenfreundliche Software bekannten Unternehmens aus Redmont nehmen kein Ende. Jetzt heisst es [http://www.cnn.com/2003/TECH/internet/09/19/microsoft.google.reut/], weil Microsoft "das System" gehört, könne man darauf aufbauen. Offenbar reicht es manchen Leuten nicht, dass Verisign am anderen Ende demontiert. Dass zu denen, die daran verdienen möchten, Namen wie Overture und Inktomi [und damit Yahoo] zählen, überrascht natürlich niemand mehr.
Wer als Site-Betreiber alle Robots, Crawler, Download-Agents und Spider ungehindert walten lässt, riskiert nicht nur Missbrauch sondern - wenn er für Bandbreite zahlt - auch noch finanziellen Schaden. Wer nur selektives Spidern erlaubt, riskiert, dass umbenannten Suchmaschinen-Spidern der Zugriff verweigert wird. AllTheWebs Crawler stellt sich jetzt als Overture-WebCrawler vor.
Vielleicht sollten Sie Ihren Computer daraufhin prüfen, ob Sie Software aus "zweifelhaften Quellen" darauf haben? Bob Cringely erklärt in seinem [englischsprachigen] Artikel, wie es dazu kommen kann.
http://www.pbs.org/cringely/pulpit/pulpit20030828.html
Und unglaublich ergeht es Leuten, die einen neu gekauften Dell in Betrieb nehmen wollen.
Wer bei Google.de versucht, die Familienfreundlichkeit der Ergebnisse durch Einstellungen zu kontrollieren, kann lange suchen. Die Funktion wurde augenscheinlich entfernt, wenn man die Dialogsprache auf Deutsch einstellt. Wer den Dialog auf englisch setzt, kann nach wie vor kontrollieren, was Google präsentiert:
Gemäss einer Meldung der Medien-Site Internet News hat ein Frankfurter Gericht am Montag der Woche entschieden, dass T-Online Overture nicht ohne weiteres durch Google ersetzen durfte.
Zum Thema kurz gehaltene Suchmaschinen-Startseiten schickt mir jemand die URL tigoo, die mit 170 Bytes "ungeschlagen" sein soll.
Stimmt nicht ganz. Erstens handelt es sich dabei nur um ein HTML-Fragment und keinen validierenden Code, und zweitens ist das Folgende nicht nur noch kürzer [148 Bytes] sondern auch noch standard-konform:
<html><head><title>miniaturrekord</title></head><body><form action=http://google.com/search method=get name=f><input name=q></form></body></html>
Wie intern.de meldet, beugt sich Google - wieder mal - dem DMCA ["Digital Marketing Clout Act"] und sperrt auf Anforderung von Sharman Networks 15 URLs, die man bei der Suche nach Kazaa vorher fand. Damit sind alle von Adware und Spyware befreiten Versionen unsichtbar. Rückgrat ist offenbar nicht Jedermanns Sache.
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