LookSmart verliert zwei weitere Kunden, die bisher bezahlte Einträge in oder vor die Suchergebnisse streuten: Inktomi und Sprinks [kürzlich von Google gekauft]. Damit ist der potentielle Umsatz innerhalb weniger Wochen um gut 70% eingeknickt.
http://www.eweek.com/article2/0,4149,1411429,00.asp
Dass Microsoft entgegen der dauernd vorgetragenen Beteuerungen absolut kein Interesse an der Sicherheit und Integrität der von Windows-Anwendern eingesetzten Systeme hat, kann niemand mehr verleugnen: das Unternehmen hat sich die Idee patentieren lassen, von Laien in HTML-Dokumente eingebettete JavaScript- und VBScript-Routinen als "Trusted Code" [deutsch: Vertrauenswürdiges Programm] zu deklarieren, damit die ohnehin durch mangelhafte Konfiguration fast immer rudimentäre Sicherheit der Browser gänzlich umgangen werden kann. Na dann Prost Neujahr!
Das für Betriebssoftware, die von jedem unabhängig vom physikalischen Aufenthaltsort bedient werden kann bekannte Unternehmen kam kürzlich zum Schluss, dass man die eigene Web-Site jetzt auch ohne Linux betreiben kann.
Wie Heise berichtet, war Web.de am Dienstag nicht erreichbar. Während die Startseite der Site inzwischen wieder abrufbar ist, scheinen Email-Probleme bereits älter zu sein.
Nachdem MSN UK den Vertrag über die Einbeziehung der bei Looksmart gekauften Einträge in MSN-Suchergebnisse nicht verlängerte, macht LookSmart den [englischen] Laden dicht.
Nachdem beim letzten Update [das übrigens immer noch nicht abgeschlossen zu sein scheint] viele "überoptimierte" Sites in den Keller fielen, sieht man jetzt bei Google.com bei der Suche nach Produkten Einträge aus Googles Produkt-Suchmaschine Froogle. Wenn dies die erhofften Ergebnisse bringt, so Verschwörungstheorien, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man Produkteinträge bei Froogle kaufen kann.
Schöner hat es noch nie jemand gesagt. Dabei ist das einer der Gründe, warum viele Firmen einfach nicht gefunden werden. Zumindest für die Suchformulierungen, die normale Menschen suchen.
Aufgrund meines gestrigen Eintrags Google-Schelte zu Unrecht schreibt mir jemand, der sich beruflich mit Web-Promotion befasst: "In dem Fall muss ich mich einklinken, weil das kann ich so nicht annehmen". Die Relevanz der Ergebnisse bei Suchbegriffen wie hotel salzburg ist offenbar suboptimal. AllTheWeb wäre in dieser Beziehung besser, heisst es weiter. Ich sehe zwischen Google und AllTheWeb an erster Stelle keinen grossen Unterschied.
Der ODP-Weblog meldet, das ODP habe soeben die Zahl von 4 Mio Sites überschritten. Auf der ODP-Startseite heisst es immerhin "over 3.8 million sites". Wer zwischen Site und Seite [Page] nicht unterscheiden kann, sollte vielleicht die Definition nachschlagen? Die 6. ist dabei die beste.
Während eine Reihe von kommerziellen Sites, die möglicherweise "überoptimiert" waren, durch Googles neuen Spam-Filter aus dem Verkehr gezogen wurden, darf man nicht vergessen, dass Google immer noch die einzige Suchmaschine ist, die 100% Relevanz liefert. Hier der Beweis.
Der SPIEGEL leistet sich ein Eigentor. Zum Thema Newsbots der Suchmaschinen lamentiert Frank Patalong:
Das alles ist kein unmotiviertes Meckern, sondern nimmt den Anspruch der News-Sammelseiten beim Wort. Die wollen ihren Lesern schnell und möglichst vollständig den völligen Überblick bieten. Dazu sammeln sie ihre Berichte von oft Hunderten von Nachrichtenquellen ein. Sie bündeln sie zu Themenpaketen und versehen sie mit einem Quellenvermerk: "New York Times" zum Beispiel, "15 minutes ago". Die Zeitangabe bezieht sich auf den Zeitpunkt, wann der Bot den Artikel fand. Über die "Frische" des Artikels sagt das nichts aus.
Interessant daher die Feststellung, was der SPIEGEL-Webserver über die Frische des gemäss Kopfzeile am 27.11. erstellten Artikels heute früh um 10:27 Uhr GMT meldete:
HTTP/1.0 200 OK
Date: Mon, 01 Dec 2003 09:41:25 GMT
Server: Apache/1.3.26 (Unix) mod_fastcgi/2.2.12
Cache-Control: max-age=120
Expires: Mon, 01 Dec 2003 09:42:34 GMT
P3P: policyref="http://www.spiegel.de/w3c/p3p.xml", CP="NOI DSP CURa ADMa
DEVa TAIi PSAi PSDi OUR STP IND UNI COM NAV INT STA PRE"
Content-Type: text/html; charset=iso-8859-15
Via: 1.1 www.spiegel.de
X-Cache: MISS from www.spiegel.de
Age: 2754
X-Cache: HIT from lnxc-029.srv.mediaways.net
Connection: close
Merke: Wer Steine ins Glashaus wirft, darf sich über Scherben nicht beschweren.
Google hat vor, bei der Suche zukünftig Stemming [Wortstammreduzierung] zu nutzen, "wenn angebracht". Noch lässt sich das in der Praxis nicht beobachten. Und US-Anwender wurden ein paar Tage lang darauf vorbereitet, dass man bei Google demnächst bei der Suche nach Produkten eben solche verlinkt aus der Produkt-Suchmaschine Froogle in den Google-Suchergebnissen finden wird. Dieser Hinweis wurde inzwischen wieder entfernt.
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