Weil es um reine Abzocke ging, wurde das OBI-Verzeichnis von den UK-Behörden dichtgemacht. Der Betreiber ist damit nicht zum ersten Mal aufgefallen.
Erkennt man auch daran, wie schnell aktuelle Themen in den Datenbestand wandern. Beispiel mydoom:
| Suchmaschine | Anzahl Seiten |
| AllTheWeb | 88 |
| AltaVista | 60 |
| Fireball | 13012 |
| 154000 | |
| Hotbot.de | 3952 |
| MSN.de | 10433 |
Was haben mehrere Kliniken, das Reisecenter der Messe Frankfurt, Spam eines Cyber-Stadtteils [javaScript abstellen, Seite aus dem Archiv laden], eine Flüchtlingsunterkunft, ein Lehrkrankenhaus und ein indisches Fremdenverkehrsamt gemein? Sie erscheinen zusammen mit einer Germanistin auf der ersten Seite, wenn man in Frankfurt Betten kaufen möchte: betten frankfurt.
PHP-Anwender können jetzt Google per PHP bedienen, ohne HTTP Protokolle von Hand zu coden und ohne HTML zerpfücken zu müssen - die PHP Class[1] machts möglich.
[1] http://codingtheweb.partners.phpclasses.org/browse.html/package/1471.html
Google gibt AdWords - das sind die grün hinterlegten Werbeanzeigen, die am rechten Seitenrand erscheinen - kostenlos an karitative Einrichtungen und NGOs ab. Das Programm[1] ist derzeit auf Organisationen mit amerikanischem Domizil begrenzt.
[1] http://www.google.com/grants/information.html
Dass Google jetzt die letzte Hürde vor dem bevorstehenden Börsengang genommen hat, meldet die NYT angesichts einer von Google bestandenen Buchprüfung.
Glaubt man dem Guardian, so experimentiert The BBC mit Google AdWords, um am Thema "Hutton Inquiry" Interessierte auf die eigene Site zu lotsen, obwohl die mit einer öffentlich rechtlichen Institution vergleichbare Einrichtung ja nicht ganz unparteiisch ist. Wieder ein Grund, das ca GB£150 p.a. Gebühren verschlingende TV abzuschaffen. Mehr als eine Stunde pro Woche ist eh nicht geniessbar.
Lycos stellt zum 1. Februar Chat, Clubs und andere Einrichtungen der sog. "Lycos Communities" in Amerika ein, weil man mit kostenlosen Dingen offenbar nicht genug Geld verdient, meldet the Register. Derzeit sollen solche Dienste in Europa erhalten bleiben.
Wer bei Google prüfen will, wieviele und welche seiner Seiten im Datenbestand enthalten sind, kann sich jetzt die Angabe eines Filterwortes nach dem Schema "-Eingrenzung" sparen. Jetzt reicht die Angabe "site:IhreDomain". Die Ergebniszahlen stimmen fast immer mit der bisherigen Syntax überein.
Klammheimlich hat Google Pagerank, die Zahl der Links und damit auch das Ranking aktualisiert. Die Zahl der eingehenden Links ist für nahezu alle Präsenzen in den Keller gerutscht. Ansonsten ist, wie jedesmal, nicht jeder zufrieden.
The NYT berichtet heute in einem Artikel, dass Google-Adwords nicht nur von Firmen für deren Produkte gekauft werden, sondern inzwischen auch von Privatpersonen. Dahinter steckt nicht unbedingt Eitelkeit, sondern, wie im Falle eines Marc Pincus, der Wunsch, nicht unterzugehen. Pincus wechselte vor einiger Zeit den Arbeitsplatz, was dazu führte, dass seine Bio und andere persönliche Seiten auf dem Server des bisherigen Arbeitgebers gelöscht wurden. Per AdWord, auf amerikanische Besucher begrenzt, existiert Pincus weiterhin im Netz.
Adrew Goodman, der ein Buch über Suchmaschinen-Marketing verfasst hat, belegt ebenfalls AdWords, wenn jemand seinen Namen in den Suchschlitz tippt. Und weil Google Werbekunden auch die Verwendung von eigenen und fremden Namen erlaubt, wird die Suchformulierung "Andrew Goodman" auch von mindestens einem Mitbewerber belegt, so die NYT.
Interne Umstellungen der Datenstruktur von einer Vielzahl von Sprachen auf UTF-8 wird zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anmeldungen führen, so der ODP-Blog.
Ganz unterschwellig stellt sich ein neues als Suchmaschine getarntes Verzeichnis vor, das ausschliesslich manuell gesichtete Präsenzen aus dem Rotlicht-Bezirk enthält - und zwar ganze sechstausend, glaubt man der amerikanischen Berichterstattung. Die auf den möglicherweise vergänglichen Namen Booble getaufte Site wird von den US-Medien so hochgelobt, als wäre die schöpferische Leistung vergleichbar mit der Avantgarde heutiger Suchtechnologien.
Jede Story hat ein Ende. Jetzt wird LookSmart, nach Verkauf der verbliebenen Aktiva, in Australien aufgelöst.
Unter dem Titel "Yahoo Research Labs" wärmt Yahoo "Research" auf, der zur Hälfte von Overture stammt. Die andere Hälfte kommt von der Open Source Suchmaschine Nutch.org. Die dritte Hälfte erzeugt oft eine 404-Meldung, die in einer 404-Meldung [File /error.html not found] resultiert. Ein Reload liefert manchmal eine leere und manchmal eine bunte Grafik. Alle drei Projekte werden auf der Yahoo Research Labs Seite zusammengefasst, deren URL dummerweise nicht permanent ist.
Die Suchmaschine Google, die ständig durch Innovation überrascht, rechnet jetzt vierdimensional.
In den letzten Tagen mehren sich die Meldungen, Google plane eine Erweiterung des AdWord- bzw AdSense-Programms zur Einblendung von Werbung in Email-Newsletter. Wenn man bedenkt, wieviel Spam man in manchen Bereichen in Google trotz aller Säuberungs-Aktionen findet, sieht man, wie dünn das Eis ist, auf das Google hier geht. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich selbst als gewieft betrachtende Zeitgenossen davon Gebrauch machen werden. Es ist nämlich einfacher, Millionen von Newslettern per Email zu verschicken, als dauerhaft eine gute Suchmaschinen-Position zu erreichen. Sobald Google-Werbung in Spam-Mails auftaucht, wird Google mit unerwünschten Mails assoziiert. Und von Spam ist nahezu jeder Netz-Anwender betroffen.
Alle Artikel, in denen über Googles Pläne der Einblendung von Werbung in Email-Newsletter die Rede ist, erwähnen nebenbei, wie Google unter schärferem Wettbewerb leidet. Als Konkurrenten werden stets Yahoo und MSN genannt, was nahelegt, dass "Wissenschaft nur ist und bleibt, wenn einer ab vom anderen schreibt". Beide Unternehmen hatten schon einen Suchschlitz, als Google noch nicht existierte. Beide Unternehmen zielen auf eine völlig andere Zielgruppe, d.h. auf die Leute, die zu MSN oder Yahoo gehen, um dort Google zu finden, um dann bei Google die URL von Hotmail zu suchen.
Anlässlich der Vorstellung der jüngsten Geschäftsergebnisse bestätigte Yahoo jetzt, dass man noch im 1. Quartal des Jahres Suchergebnisse nicht mehr bei Google kaufen sondern von der im letzten Jahr übernommenen Suchmaschine Inktomi beziehen will. Einblick in den rohen Inktomi-Datenbestand haben Sie [nicht immer zuverlässig] hier:
Der bisherige Fast Newscrawler hört jetzt auf den Namen Yahoo-NewsCrawler. Seitenabrufe erfolgen jetzt wieder im 20-Minuten-Takt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, eine DNA-Suchmaschine zu bauen. FamilyTreeDNA[1] war die erste, und Ysearch hat sich inzwischen als eine Art Meta-Suchmaschine aller Anbieter entwickelt. Suchmaschinenoptimierung des DNAs ist - momentan - bei der Ahnenforschung noch nicht möglich.
[1] http://www.familytreedna.com/
Auch für das kleine Portemonnaie wird Know How über Google ähnlich wie in einer Wundertüte angeboten.
Klammheimlich wurde die von Google vor etwas über einem Jahr ins Leben gerufene Shopping-Suchmaschine Froogle überarbeitet. Besonders ansprechend und praktisch ist die Möglichkeit, Ergebnisse als Raster darzustellen und diese nach "Best Match" oder auch nach Preisen [steigend oder fallend] zu sortieren. Selbst eine Kategorisierung wird geboten. Froogle Beispiel-Suche. Bleibt die Frage, wann Froogle international wird.
Falls es noch keiner der Mitbewerber bemerkt hat, Google setzt auf den totalen Verdrängungswettbewerb. Nachdem seit Dezember Fedex-, Patent- und z.B. Aviations-Registrierungs-Nummern gesucht werden können, findet man jetzt auch UPC-Identifikationen [Universal Product Code], Karten [nach Eingabe amerikanischer Vorwahl-Nummern], Flugnummern oder auch [US] Fahrzeug-IDs und Tracking-Codes der amerikanischen Post. Alle Services werden, so munkelt man, innerhalb von ein paar Monaten auf internationaler Ebene ausgebaut. Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis jemand, der Autoschlüssel oder Brille verlegt hat, zuerst bei Google sucht, denn die einfache Schnittstelle verleitet zu ständiger Gewöhnung.
Wer nicht abergläubisch ist, kann es werden [sh. Datum]. Intern.de meldet soeben, dass VeriSign mit der Verwaltung des mehr als kontroversen RFID-Systems beauftragt wird.
Gemäss Alexa laden 91% aller Sites langsamer als meine, was zur Einstufung meines Servers als "sehr schnell" führt [durchschnittliche Ladezeit 0.6 Sek]. Die gleiche Statistik meldet, dass drei Prozent der "Sitzungen" meiner Besucher durch Popups betroffen sind. Ich frage mich, wo diese herkommen. Daten über Ihre eigene Site finden Sie bei Alexa, wenn Sie sie dort suchen und dann auf "Site info" klicken.
Susan L. Gerhart befasst sich in einer neuen Arbeit mit der Frage, ob kontroverse Themen von Suchmaschinen bewusst unterdrückt werden. Bekannt ist, dass Suchmaschinen gewisse Dinge filtern - meist auf Wunsch oder Aufforderung staatlicher Organe. In Gerharts Arbeit wird untersucht, ob Suchmaschinen als Teil der Medienlandschaft ein Eigeninteresse an der Unterdrückung haben. Einen Nachweis für ihre These kann Frau Gerhart nicht erbringen.
Ende letzten Jahres konnte man beim Blättern im englischsprachigen Bereich des ODP erstmals Thumbnails [Miniatur-Screenshots] sehen. Jetzt sind sie auch für viele deutschsprachige Einträge sichtbar. Ermöglicht wird das Ganze durch Thumbshots.org, wo man auch per einfachem URL-Abruf, z.B. http://open.thumbshots.org/image.pxf?url=http://www.linux.de, Bildchen abrufen kann, wenn die Site im ODP eingetragen ist.
Wer nicht mehr benötigte Domains in Bares verwandeln will, dem hilft der Google Domainpark zu neuen Umsätzen.
Archive.org kündigt für den 5. Januar 2005 die Veröffentlichung eines Crawlers an.
Im Dezember kam der FAST-Newscrawler nur alle 20 Minuten vorbei. Seit Anfang des Monats ruft er meine Startseite alle 10 Minuten ab. Aktuelles sollte er eigentlich in meinem Blog finden, oder schön maschinenlesbar aufbereitet im RSS-Feed.
Möglicherweise noch vor dem Google-Börsengang wird Yahoo die bisher von Google gelieferten Suchergebnisse durch im letzten Jahr gekaufte Dienste ersetzen. Suchergebnisse sollen u.a. durch bezahlte Einträge attraktiver werden, so eine News-Meldung bei Yahoo-News.
Ein Drittel der Google-Anteile werden, so informierte Quellen, beim geplanten Börsengang im April d.J. verkauft.
Tim Berners-Lee gilt als Urheber des WWW und damit allen Technologien, die darauf aufbauen. Er zeichnet verantwortlich nicht nur für HTTP sondern auch den ersten Browser. Dafür wurde er jetzt gewürdigt.
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