Ordentlich Gelinkt

28. Oktober 2004. Permalink

Meine Verzeichnissuche wertet inzwischen ein halbes Dutzend Verzeichnisse aus. Dabei fällt auf, dasss nicht alle Präsenzen gleich verlinkt sind. Gerade 20% der fast 2.5 Mio in einem der geprüften Verzeichnisse eingetragenen Domains findet man in mehr als einem Verzeichnis, der Rest begnügt sich mit einem einzigen Eintrag - obwohl die Tatsache, dass Linkpopularität vorteilhaft ist, heute kein Geheimnis sein dürfte.

Die Spitze der verlinkten Domains ist eine gut 120 Präsenzen umfassende Elite, die in den geprüften Verzeichnissen mehr als 1000 mal, u.U. mehr als einmal pro Seite, verewigt wurde. Auf dem ersten Platz findet man geocities.com [auf 91429], tripod.com [34461] und angelfire.com [28551] - alles Präsenzen, die durch kostenlosen Webspace bekannt und verlinkt wurden. Aber schon an vierter Stelle steht die Domain für Anwender mit permanenter Grosschreibung, soll heissen AOL [24447]. In wievielen Verzeichnissen Ihre Site eingetragen ist, können Sie mit der Verzeichnissuche prüfen, die Sie unter Suchmaschinen-Tools finden [und die Mehrfach-Einträge pro Seite ignoriert]. Nachfolgend die Liste der Domains mit mindestens 1000 Verzeichniseinträgen:


  91429	geocities.com
  34461	tripod.com
  28551	angelfire.com
  24447	aol.com
  20157	topix.net
  16836	t-online.de
  11819	yahoo.com
  10491	free.fr
   8304	imdb.com
   7864	meinestadt.de
   7444	homestead.com
   7112	wanadoo.fr
   6567	weather.com
   5171	lycos.fr
   5094	fortunecity.com
   4802	freeserve.co.uk
   4448	demon.co.uk
   4301	libero.it
   3605	tiscali.it
   3583	freewebs.com
   3552	8m.com
   3449	nifty.com
   3413	rootsweb.com
   3189	tripod.de
   3174	earthlink.net
   3111	msn.com
   2984	about.com
   2885	bbc.co.uk
   2747	freeservers.com
   2598	utexas.edu
   2526	sympatico.ca
   2491	cnn.com
   2458	lycos.de
   2452	sourceforge.net
   2450	netfirms.com
   2419	narod.ru
   2401	fsnet.co.uk
   2376	passagen.se
   2374	wunderground.com
   2369	accuweather.com
   2303	aon.at
   2302	att.net
   2294	republika.pl
   2222	chez.com
   2191	lycos.es
   2169	ifrance.com
   2143	gamespot.com
   2114	swipnet.se
   2062	compuserve.com
   2033	arcor.de
   1993	blogspot.com
   1987	freenet.de
   1951	wikipedia.org
   1928	iespana.es
   1893	telia.com
   1888	btinternet.com
   1887	virgin.net
   1880	terra.es
   1841	chefmoz.org
   1831	gbgm-umc.org
   1809	mindspring.com
   1795	brinkster.com
   1794	laut.de
   1772	all-reviews.com
   1709	lycos.co.uk
   1697	virgilio.it
   1688	skynet.be
   1669	lycos.it
   1665	comcast.net
   1597	rollingstone.com
   1597	census.gov
   1587	apolloguide.com
   1580	newadvent.org
   1566	cyberkino.de
   1558	ntlworld.com
   1531	tele.dk
   1526	djfl.de
   1512	xs4all.nl
   1511	50megs.com
   1452	usgs.gov
   1439	arbeitsamt.de
   1438	wanadoo.nl
   1435	rr.com
   1434	webring.com
   1434	8k.com
   1419	erols.com
   1417	gencat.net
   1381	kinoweb.de
   1343	freeserve.com
   1309	umich.edu
   1301	blueyonder.co.uk
   1268	rottentomatoes.com
   1267	m-ww.de
   1262	btinternet.co.uk
   1260	mapquest.com
   1249	schule.de
   1243	stanford.edu
   1241	eteamz.com
   1240	go.com
   1230	ezboard.com
   1220	supereva.it
   1208	guardian.co.uk
   1203	20m.com
   1193	berkeley.edu
   1190	freepage.de
   1170	nih.gov
   1144	tvguide.com
   1134	haro-online.com
   1131	mit.edu
   1122	club-internet.fr
   1121	tiscali.fr
   1116	lineone.net
   1111	uiuc.edu
   1103	galeon.com
   1094	pbs.org
   1089	ign.com
   1087	beepworld.de
   1069	webpark.pl
   1067	xtec.es
   1065	ozemail.com.au
   1058	shaw.ca
   1054	navy.mil
   1049	hawaii.edu
   1048	metacritic.com
   1027	geocities.jp
   1004	planet.nl

Yacrobat als Google-Dämpfer?

26. Oktober 2004. Permalink

Dass Yahoo eine durchaus interessante Alternative zu Google sein kann, habe ich in den letzten Monaten mehr als einmal gesagt - vor allem, wenn Yahoo vernünftige Grundeinstellungen vornehmen und überflüssigen Ballast entfernen und damit Datenlieferung und den Seitenaufbau wesentlich beschleunigen würde. Wenn man etwas aktueller wäre. Und vielleicht auch zwei oder dreimal gründlicher beim Spidern.

Yahoo und Adobe haben trotzdem beschlossen, dass die Einbindung der Yahoo-Suche in den Acrobat-Reader vorteilhaft sein kann - zumindest für die Partner. Berücksichtigt man, dass Acrobat von angeblich 500 Mio Anwendern [weltweit] genutzt wird, verbirgt sich dahinter natürlich ein gewisses Potential. Aber können Such- und Netzangewohnheiten so einfach auf den Kopf gestellt werden, wie dies der Einbau eines Toolbars in den Acrobat-Reader verspricht?


Neue Suchmaschine

25. Oktober 2004. Permalink

Eine neue Suchmaschine macht sich auf, Marktführer zu werden. Die in Frankreich laufende Suchmaschine Exalead hat gemäss eigenen Angaben gut 400 Seiten meiner Site im Datenbestand, schickt gemäss FAQ einen Spider namens Exabot durch die Landschaft, der von der Domain exabot.com aus Seiten abruft.

Eine schnelle Logfile-Prüfung ergibt, dass ein Exabot 4 Seiten meiner Site, allerdings von above.net abgerufen hat. Seitenabrufe aus dem IP-Bereich von exabot.com wie auch exalead.com fehlen in meinen Log-Aufzeichnungen. Entweder erzählt Apache oder Exalead hier Märchen.

Die Suchergebnisse selbst sind nicht uninteressant. Dass es sich nicht um eine DIY-Lösung der Kleinstgattung handelt, erkennt man daran, dass nicht nur Wortkombinationen sondern auch Phrasen gefunden werden - vorausgesetzt, sie wurden nicht in den letzten vier bis sechs Wochen veröffentlicht.


Lokale Suche

22. Oktober 2004. Permalink

Ganz aus dem Häuschen sind manche Beobachter, wenn sie erstmals mit den Möglichkeiten der Lokalen Suche, die offenbar überall in der Mache ist, konfrontiert werden. Die verspürte Macht, so schnell wie bei einer Google-Suche auch auf der Strasse oder im Auto herausfinden zu können, an welcher Ecke man Pizza, Schuhe oder einen Mantel kaufen kann, scheint offenbar Berge zu versetzen.

Wenn ich einen Klempner oder Schreiner benötige, mag die Lokale Suche sinnvoll sein - obwohl ich gerade bei handwerklichen Fragen Empfehlungen aufgrund von Erfahrungsberichten aus dem Freundeskreis einen höheren "Pagerank" zuordne, als Informationen aus anderen Quellen.

Bei der typischen Bedarfsbefriedigung andererseits weiss man, wo man hingeht. Zumindest, wenn man den eigenen Bedarf, und nicht den der Marketing-Abteilungen des Handels, befriedigen will. Die Lokale Suche setzt unterschwellig voraus, dass Selbstdarstellungen der Wahrheit entsprechen. Das entspricht aber weniger und weniger der Lebenserfahrung.


Kann man Links kaufen?

21. Oktober 2004. Permalink

Die eher rhetorisch gedachte Frage kann mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet werden, wie diese Suchanfrage zeigt. Sehr aufschlussreich, wohin man gelangt, wenn man das erste Suchergebnis nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern richtig anklickt.

Yahoo ist zu

Da die Einstellung erstaunlicherweise nicht von einer Pressemeldung begleitet wurde, kam ich erst über einen Hinweis im Abakus Forum darauf. Seit dem 1.10. werden Anmeldungen kommerzieller Sites von Yahoo.de also nicht mehr akzeptiert.


Erledigt sich Google selbst?

19. Oktober 2004. Permalink

Im April beschrieb ich im Kundenbereich erstmals die Problematik der Masche, mit der sich Trittbrettfahrer den PR grösserer Sites aneignen. Im Juni erklärte ich hier, wie man das verhindern kann. Im Webmasterworld-Forum wird jetzt beklagt, dass die Masche mehr und mehr die Runde macht, und nicht nur zum Pagerank-Hijacking eingesetzt wird, sondern auch übernommene Inhalte, deren PR künstlich erhöht wird, die Original-Site in den Ergebnissen ersetzen kann.

Die Rede ist dort von möglicherweise besseren Filtern, von manuellen Abstrafungen und anderen Ideen. Und in der Praxis lässt sich beobachten, dass Google eine ganze Palette neuer Produkte auflegt oder aufzulegen gedenkt. Am Kerngeschäft dagegen scheint sich kaum etwas zu bessern. Wenn "von oben" keine Hilfe erwartet werden darf, hilft nur die Selbsthilfe.

Und bevor ichs vergesse: Google ist nicht die einzige Suchmaschine, die die Problematik so behandelt. Mehr als eine versuchen ja, Google in jeder Beziehung nachzumachen. "Warts an' all", wie man hier sagt.


Google Spyware

18. Oktober 2004. Permalink

Völlig entsetzt melden Journalisten bei Medien, die überwiegend Microsofts Spin verbreiten, Googles neue Desktop-Suche stelle ein Sicherheitsrisiko dar. Erlaubt die Anwendung doch, Dateien zu indexieren und einzusehen, die anderen Anwendern der gleichen Maschine gehören. Googles Desktop-Suche bietet damit - etwas komfortabler - die gleichen Möglichkeiten, die die in Windows eingebaute Suche, und jedes andere Programm, das beliebige Dateien öffnen und lesen kann, schon immer besass. Wie soll man das auf einer Maschine, die Sicherheit nur simuliert, auch verhindern?

In diesem Zusammenhang: den evolutionären Stillstand unserer Gesellschaft dokumentiert der Financial Express soeben. Dem Artikel nach ist auf ca 90% aller Computer Spyware installiert. Die anderen setzen auf Linux, BSD, MacOs oder andere erwachsene Mehrplatzlösungen.


Google-Grenzen

15. Oktober 2004. Permalink

Sie werden inzwischen sicherlich mehr als einmal gelesen haben, dass Google ein Such-Kit für ferngesteuerte PCs als jüngste Innovation vorstellt. Während fast alle Meldungen erwähnen, dass die Suchmöglichkeit auf die gängigsten Formate von Windows-Anwendungen begrenzt und manche gar mokieren, dass die Software nur für Windows verfügbar ist, beschreibt Danny Sullivan als erster alle drei syntaktischen Möglichkeiten der Suchfunktion: normale Wortaneinanderreihungen, Phrase, und Ausschlüsse durch vorangesetzte Minuszeichen.

http://searchenginewatch.com/searchdayärticle.php/3421651

Wenn selbst Google nicht in der Lage ist, auf einem PC so zu finden, wie diverse Open Source Produkte das seit Jahren ermöglichen, können sich Anwender gestandener Betriebssysteme jeden Gedanken an verpasste Gelegenheiten sparen.

Explorer Problem-Ursache erkannt

USA Today unterhielt sich mit Bill Gates. Auf die Feststellung, MSIE verfüge über eine Reihe von gut dokumentierten Sicherheitslöchern, erwiderte Gates, dass das Problem nur existiert, weil Anwender Software von fremden Quellen auf ihren Rechner laden. Wer hätte das gedacht.

Noch ein Protokoll-Verstoss

Gestern verwies ich auf Ed Feltens Beschreibuung einer Logik-Panne bei der Entwicklung des Sicherheitsprotokolls amerikanischer Wahlmaschinen. Heute beschreibt Ed Felten, wie ein genauso idiotischer Denkfehler bei der Einräumung administrativer Rechte der gleichen Maschinen gemacht wurde.


Protokoll-Verstoss

14. Oktober 2004. Permalink

Wie die anstehende US-Wahl ausfallen wird, hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie genau amerikanische Wahlberechtigte über die vielen Macken der Wahl-Maschinen informiert sind. Ed Felten berichtete in der Vergangenheit [und nicht als einziger] über viele Probleme, die vor Ort und auch vernetzt Manipulationen ermöglichen. Gestern zeigt er ein so fundamentales Problem auf, dass sich jeder, der schonmal Interprozess-Kommunikation implementieren musste [und der auf moderne Endverbraucher-Gadgets verzichtet und derartige Probleme nicht jeden Tag miterlebt], nur an den Kopf fassen kann.

Gadget-Suche

Elizabeth Lawley schreibt in Ihrem mamamusings Blog über eine Präsentation der Microsoft Suchprojekt-Entwickler [Falls Sie's nicht gehört haben, MSFT versucht, eine "richtige" Suchmaschine zu entwickeln]. Ganz aus dem Häuschen ist sie beim Schwärmen über die Möglichkeiten der Anpassung der Suchergebnisse unter Berücksichtigung der Daten, die MS Software auf Ihrem Rechner findet. Bei der Vorstellung, dass vorhandene Informationen - gleich welcher Natur - statt einmaliges Erlernen besserer Abfragesyntax steuern soll, welche Art Ergebnis Sie erhalten, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Sie sollen arbeiten. Damit Sie verbrauchen können. Das Denken überlassen Sie gefälligst Microsoft.


Ohne Moos nix los

13. Oktober 2004. Permalink

Froogle UK ist jetzt, obwohl noch in "Beta", auf der Insel ein offizielles Google-Produkt. Noch findet man zwar ausschliesslich - zumindest in den Bereichen, die ich mir angesehen habe - US Produkte bei der "britischen Produkt-Shoppingsuche", aber das kann sich ändern.

Wie Reuters aber eher nebenbei meldet, tritt Google damit in Europa direkt gegen Kelkoo an, das Unternehmen, das einem ständig bei Suchanfragen, die ein kommerzielles Interesse auch nur annähernd vermuten lassen, über den Weg läuft. Cosmos Nicolau, Entwicklungsleiter des Froogle-Projekts, bekundet gemäss Reuters, dass man nichts dagegen habe, Kelkoo-Ergebnisse in Froogles Datenbestand aufzunehmen, obwohl Kelkoo ein direkter Mitbewerber Googles ist.

Ähnlich schauts auf der anderen Seite des Teiches aus: auch hier findet man Einträge von z.B. Amazon und Yahoo-Shopping in Froogle. Aber eben [wie auch hier] nicht nur in Froogle, sondern auch dem allgemeinen Datenbestand von Google. Böse Zungen behaupten, dass das daran liegen könnte, weil Kelkoo seit einiger Zeit zu Yahoo gehört und Yahoo Aktionär bei Google ist. Auch der Gründer des Gleitmittel-, Rasenmäher- und Küchengeräte-Vermarkters Amazon ist Google-Aktionär der ersten Stunde.


Das Geschäft mit der Leichtgläubigkeit

12. Oktober 2004. Permalink

Oder wie viele Anwender es immer noch gibt, die nicht wissen, dass man im Browser JavaScript abstellen kann [und sollte, wenn man seinen Rechner nicht durch andere fernsteuern lassen möchte], zeigt die "Effekt-Seite" einer auf JS basierenden Einkaufslösung.

Da diese JavaScript voraussetzt, werden dummerweise alle darüber theoretisch erreichbaren Seiten "NICHT für Ihre Kunden sichtbar", wenn man sich blindlings darauf verlässt.

Seitenklopper-Panne

Wer blindlings Wortlisten für den Seitenklopper einsetzt, darf nicht darauf verzichten, diese manuell zu sichten. Andernfalls riskiert man möglicherweise nicht beabsichtigte Offerten, die gegen den guten Geschmack oder auch behördliche Auflagen für den Vertrieb gewisser Substanzen verstossen.


Web-Verzeichnisse Schlussverkauf?

11. Oktober 2004. Permalink

Wie kommt es, dass manche .DE Domains weit über 1000 Einträge in einem Verzeichnis haben? Meine Verzeichnissuche meldet für eine der Domain mit den meisten Einträgen "nur" 390 Verzeichniseinträge, das liegt aber daran, dass für jede Verzeichnisseite nur ein einziger Link berücksichtigt wird [und auch Google findet - oder schluckt - nicht wesentlich mehr].

Wenn ich aber alle die Verzeichnissuche selbst bemühe, sehe ich schnell, dass eine grosse Zahl von Links eines Verzeichnisses zu einer Sammlung von 19000 Rezepten führen - deren Aufruf JavaScript bedingt, und zu einer anderen Domain führt, die auf eine Dialer-Seite führt.

Dotcom tot

Die sich bis Ende letzter Woche auf Meldungen exitorientierter Unternehmen spezialisierende Site Dotcomtod hat's selbst erwischt. Wer sie aufruft, sieht nur eine kleine Grafik mit dem ALT Text "das wars wohl".


Fastbot fast fertig

8. Oktober 2004. Permalink

Unter der vielversprechenden Adresse fastbot.de oder auch fastbot.com stellt sich eine Suchmaschine vor, die durch mehrere Eigenarten auffällt.

Unter jedem Link wird die Möglichkeit geboten, ein Ergebnis anonym, d.h. über eine ebenfalls bei Fastbot betriebene Proxy zu laden. Gleichzeitig kann man jedes Ergebnis als Spam ["Someone positioned above me"] bewerten. URLs sind teilweise falsch. Wird die Default-Datei in einem Verzeichnis als Suchergebnis ausgegeben, wie z.B. die erste Seite meines Tutorials, schneidet Fastbot den letzten Schrägstrich ab und führt dadurch zunächst zu einem vermeidbaren Redirect.

Als bestenfalls fast fertig betrachte ich die fehlende Phrasensuche, sowie die mangelnde Geschwindigkeit wie auch Aktualität. Der letzte Zugriff des Fastbot Crawlers stammt vom 18. August.

Timing ist alles

Dass Pagerank nicht mehr aktualisiert wird, berichtete das englischsprachige Search Engine Journal am 6. Oktober, d.h. ein paar Stunden bevor Google nach Monaten wieder ein Pagerank-Update durchführte. Der Artikel nennt u.a. auch die Vorzüge gekaufter bzw gemieteter Links und erwähnt eine mir bis dato unbekannte Firma Linkrent. Auf deren FAQ erfährt man, dass hoher Pagerank automatisch zu erstklassigen Suchmaschinenergebnissen führt. Man lernt nie aus.


Pagerank-Update

7. Oktober 2004. Permalink

Nach Monaten wurde erstmals wieder Pagerank an bisher nicht bewertete Seiten und Domains vergeben. Da das letzte Pagerank-Update Monate zurückliegt, stellt sich die Frage, ob Pagerank jetzt nur noch vierteljährlich - oder in willkürlichen Abständen - berechnet wird.

Einbezogen in die Aktualisierung sind Seiten, die in der zweiten Septemberhälfte erstellt wurden. Hier ist die letzte Pagerank erhaltene Seite meines Blogs die vom 21. September.

Und während meine älteren Blog-Seiten einen meist 3 oder 4 betragenden Pagerank haben, schwankt der Wert bei den jüngsten Seiten fast schon willkürlich zwischen 1 und 5, obwohl sie von meinen Seiten aus identisch verlinkt sind. Geht da wirklich alles mit "rechten Dingen" zu?


Optimierung oder Zufall?

6. Oktober 2004. Permalink

Manche beiläufig benutzten Formulierungen führen dazu, dass meine Site jetzt auch von Leuten besucht wird, die einen Ghettoblaster einer bestimmten Marke, Information zum Google Toolbar für Linux oder auch Mephisto Wanderschuhe suchen, aufgerufen wird. Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass Google - trotz aller Patente, Veröffentlichungen und Beschwörungen - zu hohen Wert auf Aktualität und zu geringen auf Dokument-Eigenschaften legt.

Wenn man Googles Ergebnisse für derartige Suchformulierungen mit denen von AllTheWeb und AltaVista vergleicht, kann man sich andererseits nicht beklagen. ATW und auch AV liefern für den Ghettoblaster auf jeder der ersten Seiten ein Ebay-Ergebnis. Und in Sachen Toolbar, die einzige Formulierung, für die ich eine relevante Seite habe, finden ATW und AV und auch die Vollversion des Datenbestands, verwaltet von Yahoo.com, gar nichts, selbst per Phrasensuche.

Yahoo indexiert offenbar doch weniger als Google, und liefert nur Bruchteile dessen an die gekauften Stiefkinder.


Lebenszeichen

5. Oktober 2004. Permalink

Manchmal wirft einem das Leben Steine in den Weg, die zur Pause zwingen. Deshalb haben Sie hier letzte Woche nichts Neues gelesen. Andere greifen zur Selbsthilfe durch grosszügige Einladungen.

Froogle hilft US-Konjunktur

Froogle, die noch in Beta befindliche Produkt-Suchmaschine Googles, soll jetzt auch Grossbritannien erobern. Und dort Suchenden vor allem US-Produkte anbieten.

Kleine Suchmaschinen-Umfrage

Ein Leser teilte mir letzte Woche mit, der Standard [österreichische Tageszeitung für Nicht-Östereicher] habe 12000 Leser zum Thema Suchmaschinen befragt. Das Ergebnis sei vernichtend für alle Suchmaschinen, die kein Doppel-O im Namen haben. Wer das Ergebnis selbst lesen will, erfährt allerdings "Ihr Browser unterstützt kein Javascript oder Sie haben Javascript deaktiviert". Liebe Österreicher, das hat schon seinen guten Grund.

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