Meine Verzeichnissuche wertet inzwischen ein halbes Dutzend Verzeichnisse aus. Dabei fällt auf, dasss nicht alle Präsenzen gleich verlinkt sind. Gerade 20% der fast 2.5 Mio in einem der geprüften Verzeichnisse eingetragenen Domains findet man in mehr als einem Verzeichnis, der Rest begnügt sich mit einem einzigen Eintrag - obwohl die Tatsache, dass Linkpopularität vorteilhaft ist, heute kein Geheimnis sein dürfte.
Die Spitze der verlinkten Domains ist eine gut 120 Präsenzen umfassende Elite, die in den geprüften Verzeichnissen mehr als 1000 mal, u.U. mehr als einmal pro Seite, verewigt wurde. Auf dem ersten Platz findet man geocities.com [auf 91429], tripod.com [34461] und angelfire.com [28551] - alles Präsenzen, die durch kostenlosen Webspace bekannt und verlinkt wurden. Aber schon an vierter Stelle steht die Domain für Anwender mit permanenter Grosschreibung, soll heissen AOL [24447]. In wievielen Verzeichnissen Ihre Site eingetragen ist, können Sie mit der Verzeichnissuche prüfen, die Sie unter Suchmaschinen-Tools finden [und die Mehrfach-Einträge pro Seite ignoriert]. Nachfolgend die Liste der Domains mit mindestens 1000 Verzeichniseinträgen:
91429 geocities.com 34461 tripod.com 28551 angelfire.com 24447 aol.com 20157 topix.net 16836 t-online.de 11819 yahoo.com 10491 free.fr 8304 imdb.com 7864 meinestadt.de 7444 homestead.com 7112 wanadoo.fr 6567 weather.com 5171 lycos.fr 5094 fortunecity.com 4802 freeserve.co.uk 4448 demon.co.uk 4301 libero.it 3605 tiscali.it 3583 freewebs.com 3552 8m.com 3449 nifty.com 3413 rootsweb.com 3189 tripod.de 3174 earthlink.net 3111 msn.com 2984 about.com 2885 bbc.co.uk 2747 freeservers.com 2598 utexas.edu 2526 sympatico.ca 2491 cnn.com 2458 lycos.de 2452 sourceforge.net 2450 netfirms.com 2419 narod.ru 2401 fsnet.co.uk 2376 passagen.se 2374 wunderground.com 2369 accuweather.com 2303 aon.at 2302 att.net 2294 republika.pl 2222 chez.com 2191 lycos.es 2169 ifrance.com 2143 gamespot.com 2114 swipnet.se 2062 compuserve.com 2033 arcor.de 1993 blogspot.com 1987 freenet.de 1951 wikipedia.org 1928 iespana.es 1893 telia.com 1888 btinternet.com 1887 virgin.net 1880 terra.es 1841 chefmoz.org 1831 gbgm-umc.org 1809 mindspring.com 1795 brinkster.com 1794 laut.de 1772 all-reviews.com 1709 lycos.co.uk 1697 virgilio.it 1688 skynet.be 1669 lycos.it 1665 comcast.net 1597 rollingstone.com 1597 census.gov 1587 apolloguide.com 1580 newadvent.org 1566 cyberkino.de 1558 ntlworld.com 1531 tele.dk 1526 djfl.de 1512 xs4all.nl 1511 50megs.com 1452 usgs.gov 1439 arbeitsamt.de 1438 wanadoo.nl 1435 rr.com 1434 webring.com 1434 8k.com 1419 erols.com 1417 gencat.net 1381 kinoweb.de 1343 freeserve.com 1309 umich.edu 1301 blueyonder.co.uk 1268 rottentomatoes.com 1267 m-ww.de 1262 btinternet.co.uk 1260 mapquest.com 1249 schule.de 1243 stanford.edu 1241 eteamz.com 1240 go.com 1230 ezboard.com 1220 supereva.it 1208 guardian.co.uk 1203 20m.com 1193 berkeley.edu 1190 freepage.de 1170 nih.gov 1144 tvguide.com 1134 haro-online.com 1131 mit.edu 1122 club-internet.fr 1121 tiscali.fr 1116 lineone.net 1111 uiuc.edu 1103 galeon.com 1094 pbs.org 1089 ign.com 1087 beepworld.de 1069 webpark.pl 1067 xtec.es 1065 ozemail.com.au 1058 shaw.ca 1054 navy.mil 1049 hawaii.edu 1048 metacritic.com 1027 geocities.jp 1004 planet.nl
Dass Yahoo eine durchaus interessante Alternative zu Google sein kann, habe ich in den letzten Monaten mehr als einmal gesagt - vor allem, wenn Yahoo vernünftige Grundeinstellungen vornehmen und überflüssigen Ballast entfernen und damit Datenlieferung und den Seitenaufbau wesentlich beschleunigen würde. Wenn man etwas aktueller wäre. Und vielleicht auch zwei oder dreimal gründlicher beim Spidern.
Yahoo und Adobe haben trotzdem beschlossen, dass die Einbindung der Yahoo-Suche in den Acrobat-Reader vorteilhaft sein kann - zumindest für die Partner. Berücksichtigt man, dass Acrobat von angeblich 500 Mio Anwendern [weltweit] genutzt wird, verbirgt sich dahinter natürlich ein gewisses Potential. Aber können Such- und Netzangewohnheiten so einfach auf den Kopf gestellt werden, wie dies der Einbau eines Toolbars in den Acrobat-Reader verspricht?
Eine neue Suchmaschine macht sich auf, Marktführer zu werden. Die in Frankreich laufende Suchmaschine Exalead hat gemäss eigenen Angaben gut 400 Seiten meiner Site im Datenbestand, schickt gemäss FAQ einen Spider namens Exabot durch die Landschaft, der von der Domain exabot.com aus Seiten abruft.
Eine schnelle Logfile-Prüfung ergibt, dass ein Exabot 4 Seiten meiner Site, allerdings von above.net abgerufen hat. Seitenabrufe aus dem IP-Bereich von exabot.com wie auch exalead.com fehlen in meinen Log-Aufzeichnungen. Entweder erzählt Apache oder Exalead hier Märchen.
Die Suchergebnisse selbst sind nicht uninteressant. Dass es sich nicht um eine DIY-Lösung der Kleinstgattung handelt, erkennt man daran, dass nicht nur Wortkombinationen sondern auch Phrasen gefunden werden - vorausgesetzt, sie wurden nicht in den letzten vier bis sechs Wochen veröffentlicht.
Ganz aus dem Häuschen sind manche Beobachter, wenn sie erstmals mit den Möglichkeiten der Lokalen Suche, die offenbar überall in der Mache ist, konfrontiert werden. Die verspürte Macht, so schnell wie bei einer Google-Suche auch auf der Strasse oder im Auto herausfinden zu können, an welcher Ecke man Pizza, Schuhe oder einen Mantel kaufen kann, scheint offenbar Berge zu versetzen.
Wenn ich einen Klempner oder Schreiner benötige, mag die Lokale Suche sinnvoll sein - obwohl ich gerade bei handwerklichen Fragen Empfehlungen aufgrund von Erfahrungsberichten aus dem Freundeskreis einen höheren "Pagerank" zuordne, als Informationen aus anderen Quellen.
Bei der typischen Bedarfsbefriedigung andererseits weiss man, wo man hingeht. Zumindest, wenn man den eigenen Bedarf, und nicht den der Marketing-Abteilungen des Handels, befriedigen will. Die Lokale Suche setzt unterschwellig voraus, dass Selbstdarstellungen der Wahrheit entsprechen. Das entspricht aber weniger und weniger der Lebenserfahrung.
Die eher rhetorisch gedachte Frage kann mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet werden, wie diese Suchanfrage zeigt. Sehr aufschlussreich, wohin man gelangt, wenn man das erste Suchergebnis nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern richtig anklickt.
Da die Einstellung erstaunlicherweise nicht von einer Pressemeldung begleitet wurde, kam ich erst über einen Hinweis im Abakus Forum darauf. Seit dem 1.10. werden Anmeldungen kommerzieller Sites von Yahoo.de also nicht mehr akzeptiert.
Im April beschrieb ich im Kundenbereich erstmals die Problematik der Masche, mit der sich Trittbrettfahrer den PR grösserer Sites aneignen. Im Juni erklärte ich hier, wie man das verhindern kann. Im Webmasterworld-Forum wird jetzt beklagt, dass die Masche mehr und mehr die Runde macht, und nicht nur zum Pagerank-Hijacking eingesetzt wird, sondern auch übernommene Inhalte, deren PR künstlich erhöht wird, die Original-Site in den Ergebnissen ersetzen kann.
Die Rede ist dort von möglicherweise besseren Filtern, von manuellen Abstrafungen und anderen Ideen. Und in der Praxis lässt sich beobachten, dass Google eine ganze Palette neuer Produkte auflegt oder aufzulegen gedenkt. Am Kerngeschäft dagegen scheint sich kaum etwas zu bessern. Wenn "von oben" keine Hilfe erwartet werden darf, hilft nur die Selbsthilfe.
Und bevor ichs vergesse: Google ist nicht die einzige Suchmaschine, die die Problematik so behandelt. Mehr als eine versuchen ja, Google in jeder Beziehung nachzumachen. "Warts an' all", wie man hier sagt.
Völlig entsetzt melden Journalisten bei Medien, die überwiegend Microsofts Spin verbreiten, Googles neue Desktop-Suche stelle ein Sicherheitsrisiko dar. Erlaubt die Anwendung doch, Dateien zu indexieren und einzusehen, die anderen Anwendern der gleichen Maschine gehören. Googles Desktop-Suche bietet damit - etwas komfortabler - die gleichen Möglichkeiten, die die in Windows eingebaute Suche, und jedes andere Programm, das beliebige Dateien öffnen und lesen kann, schon immer besass. Wie soll man das auf einer Maschine, die Sicherheit nur simuliert, auch verhindern?
In diesem Zusammenhang: den evolutionären Stillstand unserer Gesellschaft dokumentiert der Financial Express soeben. Dem Artikel nach ist auf ca 90% aller Computer Spyware installiert. Die anderen setzen auf Linux, BSD, MacOs oder andere erwachsene Mehrplatzlösungen.
Sie werden inzwischen sicherlich mehr als einmal gelesen haben, dass Google ein Such-Kit für ferngesteuerte PCs als jüngste Innovation vorstellt. Während fast alle Meldungen erwähnen, dass die Suchmöglichkeit auf die gängigsten Formate von Windows-Anwendungen begrenzt und manche gar mokieren, dass die Software nur für Windows verfügbar ist, beschreibt Danny Sullivan als erster alle drei syntaktischen Möglichkeiten der Suchfunktion: normale Wortaneinanderreihungen, Phrase, und Ausschlüsse durch vorangesetzte Minuszeichen.
http://searchenginewatch.com/searchdayärticle.php/3421651
Wenn selbst Google nicht in der Lage ist, auf einem PC so zu finden, wie diverse Open Source Produkte das seit Jahren ermöglichen, können sich Anwender gestandener Betriebssysteme jeden Gedanken an verpasste Gelegenheiten sparen.
USA Today unterhielt sich mit Bill Gates. Auf die Feststellung, MSIE verfüge über eine Reihe von gut dokumentierten Sicherheitslöchern, erwiderte Gates, dass das Problem nur existiert, weil Anwender Software von fremden Quellen auf ihren Rechner laden. Wer hätte das gedacht.
Gestern verwies ich auf Ed Feltens Beschreibuung einer Logik-Panne bei der Entwicklung des Sicherheitsprotokolls amerikanischer Wahlmaschinen. Heute beschreibt Ed Felten, wie ein genauso idiotischer Denkfehler bei der Einräumung administrativer Rechte der gleichen Maschinen gemacht wurde.
Wie die anstehende US-Wahl ausfallen wird, hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie genau amerikanische Wahlberechtigte über die vielen Macken der Wahl-Maschinen informiert sind. Ed Felten berichtete in der Vergangenheit [und nicht als einziger] über viele Probleme, die vor Ort und auch vernetzt Manipulationen ermöglichen. Gestern zeigt er ein so fundamentales Problem auf, dass sich jeder, der schonmal Interprozess-Kommunikation implementieren musste [und der auf moderne Endverbraucher-Gadgets verzichtet und derartige Probleme nicht jeden Tag miterlebt], nur an den Kopf fassen kann.
Elizabeth Lawley schreibt in Ihrem mamamusings Blog über eine Präsentation der Microsoft Suchprojekt-Entwickler [Falls Sie's nicht gehört haben, MSFT versucht, eine "richtige" Suchmaschine zu entwickeln]. Ganz aus dem Häuschen ist sie beim Schwärmen über die Möglichkeiten der Anpassung der Suchergebnisse unter Berücksichtigung der Daten, die MS Software auf Ihrem Rechner findet. Bei der Vorstellung, dass vorhandene Informationen - gleich welcher Natur - statt einmaliges Erlernen besserer Abfragesyntax steuern soll, welche Art Ergebnis Sie erhalten, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Sie sollen arbeiten. Damit Sie verbrauchen können. Das Denken überlassen Sie gefälligst Microsoft.
Froogle UK ist jetzt, obwohl noch in "Beta", auf der Insel ein offizielles Google-Produkt. Noch findet man zwar ausschliesslich - zumindest in den Bereichen, die ich mir angesehen habe - US Produkte bei der "britischen Produkt-Shoppingsuche", aber das kann sich ändern.
Wie Reuters aber eher nebenbei meldet, tritt Google damit in Europa direkt gegen Kelkoo an, das Unternehmen, das einem ständig bei Suchanfragen, die ein kommerzielles Interesse auch nur annähernd vermuten lassen, über den Weg läuft. Cosmos Nicolau, Entwicklungsleiter des Froogle-Projekts, bekundet gemäss Reuters, dass man nichts dagegen habe, Kelkoo-Ergebnisse in Froogles Datenbestand aufzunehmen, obwohl Kelkoo ein direkter Mitbewerber Googles ist.
Ähnlich schauts auf der anderen Seite des Teiches aus: auch hier findet man Einträge von z.B. Amazon und Yahoo-Shopping in Froogle. Aber eben [wie auch hier] nicht nur in Froogle, sondern auch dem allgemeinen Datenbestand von Google. Böse Zungen behaupten, dass das daran liegen könnte, weil Kelkoo seit einiger Zeit zu Yahoo gehört und Yahoo Aktionär bei Google ist. Auch der Gründer des Gleitmittel-, Rasenmäher- und Küchengeräte-Vermarkters Amazon ist Google-Aktionär der ersten Stunde.
Oder wie viele Anwender es immer noch gibt, die nicht wissen, dass man im Browser JavaScript abstellen kann [und sollte, wenn man seinen Rechner nicht durch andere fernsteuern lassen möchte], zeigt die "Effekt-Seite" einer auf JS basierenden Einkaufslösung.
Da diese JavaScript voraussetzt, werden dummerweise alle darüber theoretisch erreichbaren Seiten "NICHT für Ihre Kunden sichtbar", wenn man sich blindlings darauf verlässt.
Wer blindlings Wortlisten für den Seitenklopper einsetzt, darf nicht darauf verzichten, diese manuell zu sichten. Andernfalls riskiert man möglicherweise nicht beabsichtigte Offerten, die gegen den guten Geschmack oder auch behördliche Auflagen für den Vertrieb gewisser Substanzen verstossen.
Wie kommt es, dass manche .DE Domains weit über 1000 Einträge in einem Verzeichnis haben? Meine Verzeichnissuche meldet für eine der Domain mit den meisten Einträgen "nur" 390 Verzeichniseinträge, das liegt aber daran, dass für jede Verzeichnisseite nur ein einziger Link berücksichtigt wird [und auch Google findet - oder schluckt - nicht wesentlich mehr].
Wenn ich aber alle die Verzeichnissuche selbst bemühe, sehe ich schnell, dass eine grosse Zahl von Links eines Verzeichnisses zu einer Sammlung von 19000 Rezepten führen - deren Aufruf JavaScript bedingt, und zu einer anderen Domain führt, die auf eine Dialer-Seite führt.
Die sich bis Ende letzter Woche auf Meldungen exitorientierter Unternehmen spezialisierende Site Dotcomtod hat's selbst erwischt. Wer sie aufruft, sieht nur eine kleine Grafik mit dem ALT Text "das wars wohl".
Unter der vielversprechenden Adresse fastbot.de oder auch fastbot.com stellt sich eine Suchmaschine vor, die durch mehrere Eigenarten auffällt.
Unter jedem Link wird die Möglichkeit geboten, ein Ergebnis anonym, d.h. über eine ebenfalls bei Fastbot betriebene Proxy zu laden. Gleichzeitig kann man jedes Ergebnis als Spam ["Someone positioned above me"] bewerten. URLs sind teilweise falsch. Wird die Default-Datei in einem Verzeichnis als Suchergebnis ausgegeben, wie z.B. die erste Seite meines Tutorials, schneidet Fastbot den letzten Schrägstrich ab und führt dadurch zunächst zu einem vermeidbaren Redirect.
Als bestenfalls fast fertig betrachte ich die fehlende Phrasensuche, sowie die mangelnde Geschwindigkeit wie auch Aktualität. Der letzte Zugriff des Fastbot Crawlers stammt vom 18. August.
Dass Pagerank nicht mehr aktualisiert wird, berichtete das englischsprachige Search Engine Journal am 6. Oktober, d.h. ein paar Stunden bevor Google nach Monaten wieder ein Pagerank-Update durchführte. Der Artikel nennt u.a. auch die Vorzüge gekaufter bzw gemieteter Links und erwähnt eine mir bis dato unbekannte Firma Linkrent. Auf deren FAQ erfährt man, dass hoher Pagerank automatisch zu erstklassigen Suchmaschinenergebnissen führt. Man lernt nie aus.
Nach Monaten wurde erstmals wieder Pagerank an bisher nicht bewertete Seiten und Domains vergeben. Da das letzte Pagerank-Update Monate zurückliegt, stellt sich die Frage, ob Pagerank jetzt nur noch vierteljährlich - oder in willkürlichen Abständen - berechnet wird.
Einbezogen in die Aktualisierung sind Seiten, die in der zweiten Septemberhälfte erstellt wurden. Hier ist die letzte Pagerank erhaltene Seite meines Blogs die vom 21. September.
Und während meine älteren Blog-Seiten einen meist 3 oder 4 betragenden Pagerank haben, schwankt der Wert bei den jüngsten Seiten fast schon willkürlich zwischen 1 und 5, obwohl sie von meinen Seiten aus identisch verlinkt sind. Geht da wirklich alles mit "rechten Dingen" zu?
Manche beiläufig benutzten Formulierungen führen dazu, dass meine Site jetzt auch von Leuten besucht wird, die einen Ghettoblaster einer bestimmten Marke, Information zum Google Toolbar für Linux oder auch Mephisto Wanderschuhe suchen, aufgerufen wird. Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass Google - trotz aller Patente, Veröffentlichungen und Beschwörungen - zu hohen Wert auf Aktualität und zu geringen auf Dokument-Eigenschaften legt.
Wenn man Googles Ergebnisse für derartige Suchformulierungen mit denen von AllTheWeb und AltaVista vergleicht, kann man sich andererseits nicht beklagen. ATW und auch AV liefern für den Ghettoblaster auf jeder der ersten Seiten ein Ebay-Ergebnis. Und in Sachen Toolbar, die einzige Formulierung, für die ich eine relevante Seite habe, finden ATW und AV und auch die Vollversion des Datenbestands, verwaltet von Yahoo.com, gar nichts, selbst per Phrasensuche.
Yahoo indexiert offenbar doch weniger als Google, und liefert nur Bruchteile dessen an die gekauften Stiefkinder.
Manchmal wirft einem das Leben Steine in den Weg, die zur Pause zwingen. Deshalb haben Sie hier letzte Woche nichts Neues gelesen. Andere greifen zur Selbsthilfe durch grosszügige Einladungen.
Froogle, die noch in Beta befindliche Produkt-Suchmaschine Googles, soll jetzt auch Grossbritannien erobern. Und dort Suchenden vor allem US-Produkte anbieten.
Ein Leser teilte mir letzte Woche mit, der Standard [österreichische Tageszeitung für Nicht-Östereicher] habe 12000 Leser zum Thema Suchmaschinen befragt. Das Ergebnis sei vernichtend für alle Suchmaschinen, die kein Doppel-O im Namen haben. Wer das Ergebnis selbst lesen will, erfährt allerdings "Ihr Browser unterstützt kein Javascript oder Sie haben Javascript deaktiviert". Liebe Österreicher, das hat schon seinen guten Grund.
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