Danny Sullivan hat einen interessanten Artikel über Knol einen Tag nachdem der Service offiziell an den Start ging. Es sieht so aus, als ob Knol-Seiten einen "unerklärten" Ranking Vorteil[1] haben, auch wenn diese nicht von der Startseite der Site [die einzige, die Pagerank weitergibt] verlinkt sind. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass Google die unzähligen gut positionierten aber werbefreien Seiten der Wikipedia durch etwas ersetzten möchte, was in der Kasse klingelt. Aber muss das Ganze so offensichtlich sein?
[1] http://searchengineland.com/080724-140223.php
Google hat die im Toolbar sichtbaren Pagerank-Werte in den letzten Tagen wieder mal aktualisiert. Und wie in der Vergangenheit öfters gesehen, spielt die Reihenfolge der Links in einer Seite für die PR-Weitergabe eine grössere Rolle. Am Anfang einer HTML-Seite erscheinenden Links werden gegenüber den restlichen besser behandelt.
Der entscheidende DNS-Test[1] für alle die, die nicht wissen, ob ihr Nameserver Server angreifbar ist.
[1] http://www.doxpara.com/
Nach langer Zeit stellt sich wieder mal eine Suchmaschine vor, die sich mit Google messen möchte. Und die, wie jede andere bisher auch, dabei versagt. Trotz der Behauptung, dreimal soviele Seiten wie Google zu kennen, kann man im Datenbestand klaffende Lücken auftun, wenn man Suchanfragen mit zwei oder mehr Wörtern stellt. Eine bessere Relevanz der Ergebnisse würde auch nicht schaden.
Google stellt nach langen Vorbereitungen jetzt den vor längerer Zeit angekündigten Überservice Knol vor [Knol: möglicherweise eine kuschelige Form von A Little Knowledge] - in der Hoffnung, zunächst einmal Schreibwillige angeln zu können, bevor der grosse Ansturm der Knol-Hungrigen kommt. Manche Leute sehen Knol als eine Art Wikipedia-Konkurrent. Der Vergleich hinkt. Besser wäre wohl eine Re-Implementierung der vielen heute verschwundenen Sites, die einen PR X-Link gegen einen Artikel zu einem beliebigen Thema tauschten.
Aber vergleichen Sie selbst. Hier ist, was Knol über Wikipedia weiss. Und hier, was man bei Wikipedia über Knol findet.
Es ist einfach, den Finger auf andere zu zeigen, wenn man eigene Fehler verschleiern will, wie jetzt bei der O2-Panne um die MMS Bildchen geschehen.
Matt Cutts erklärt denen, die's immer noch nicht wissen, warum der Finger auf O2 und nicht Google zeigt.
Im Artikel nennt Matt Cutts u.a. eine hexadezimale mit "F1AB" beginnende Zeichenkette. Wer die vollständige bei Google eingibt, sieht u.a. auch, dass Cutts Erklärung, leicht umgeschrieben oder auch wortwörtlich, von verschiedenen Autoren "verfasst" wird. Ist das auch Googles Schuld?
Linus Torvalds hat mehr als ein Talent. Hier demonstriert er, wie man dafür sorgt, die Leserzahl zu maximieren.
Google wurde dabei beobachtet, wie man neue Eigenschaften der Ergebnis-Personalisierung testet. Techcrunch hat ein Video darüber.
Bei der Gelegenheit: was viele Autoren von Videoclips vergessen, ist die Tatsache, dass man als Anwender, bzw Betrachter, nicht in der Lage ist, einzelne Passagen zu unterstreichen. Gedruckter Text ist immer noch oft überlegen.
Twing ist eine interessante Suchmaschine für Gemeinden - d.h. virtuelle, heute gibt es nur noch wenige echte, und die bevorzugen, nicht durchsucht zu werden - die eine Alternative sein kann, wenn Preisvergleiche und anderer Lärm einfach nicht gut genug ist.
Wenn ich die Sache gemacht hätte, würde ich aber alle die Postings ignorieren, die nur eine Frage stellen, ohne eine Antwort provoziert zu haben. Davon gibts bereits genug in den generellen Suchmaschinen.
Google bietet Anwendern jetzt die Möglichkeit, zu prüfen, wer Zugriff auf Ihre Gmail-Konto hat.
The Register erklärt das, wie es sonst keiner fertigbringt:
AJAX browser vote exceeds 'wild' expectations.
Google bietet als Open Source Werkzeug ratproxy, eine Proxy, die zwischen Browser und einer besuchten Site sitzt und den Datenstrom auf Unerwünschte Dinge prüft, die die meisten Anwender nicht erkennen. Das Tool ist allerdings nichts für die Maus+Klick-Brigade gedacht.
Nasse Sommer haben ihre eigenen Risiken:
What to do if the inside of a grill gets wet.
Sind diese Leute[1] alle verwandt mitanand' oder haben wir hier eine fabrizierte Liste von Namen als neue Form von Spam?
[1] http://jlove.com/names/s/science/
In einer kürzlich veröffentlichten Patent-Anmeldung kann man Google bei Plänen über die Schulter schauen, Ihre Freunde in Bares zu verwandeln. Die alte Weisheit, dass man Freunde nicht kaufen kann, stimmt auch heute noch. Aber bald kann man sie offenbar verkaufen.
Irgendwie haben es Adobe und Google, und Yahoo soll hier folgen, geschafft, sich aufzuraffen und daran zu arbeiten, dass Flash-Inhalte von Suchmaschinen besser ausgewertet werden können. Der neue Parser kann jetzt Texte und Links erfassen und indexieren, solange die Flash-Dateien nicht nur per Javascript erreichbar sind. Manche Leute glauben, das sei cool. Das ist in Ordnung. Denn Semantik wird dabei immer noch nicht erzielt, weil es keine gibt. Und entsprechende Sites werden wohl noch unpraktischer, weil die Betroffenen jetzt noch weniger Anlass sehen, alternative Inhalte bereitzustellen.
Wenn man dem Register glaubt, ist das Verlangen nach besserer Unterstützung für Werbe-Möglichkeiten Teil der Motivation.
Der Independent heute früh:
Some presidents get carved into Mt Rushmore; others have airports, motorways, and even entire cities named in their honour. But when George Bush leaves office, his most visible memorial may be a mouldering patch of human effluent.
© Copyright 1998 - 2009 Klaus Schallhorn.