Was zum Teufel denken sich diese Leute, wenn sie von weichen 404ern und harten 404ern faseln? Warum kan man das Kind nicht beim Namen nennen. Fehler. Probleme. Faulheit. Ignoranz. Schliesslich gibt es für die meisten Situationen entsprechende HTTP Status Codes.
Aha - hab's kapiert. Die wiederholte Behandlung des Themas Fehlermeldungen im Google "Webzentralmasterblock" hat doch einen Hintergrund. Jetzt kann man in die eigenen Fehlerseiten auch Unterstützung für Google einbauen.
Letzte Woche musste ich jeden Tag Open Office benutzen. Sieht angenehm aus, und es ist ein ständiges Ärgernis, weil es ein paar Dinge macht, die mich auf die Palme treiben. Wenn ich ein Fenster auf dem Bildschirm verschiebe, während eine Anwendung eine Datei lädt - und dabei recht gemächtlich operiert - erwarte ich, dass das Fenster nach dem Laden nicht wieder an die ursprüngliche Stelle zurückspringt. Und weil ich Computer schon benutzt habe, als es noch keine Mäuse gab, benutze ich fast immer die Cursor-Tasten für die Navigation, weil es so viel schneller geht. In Open Office kann man dabei Magengeschwüre kriegen, weil man ständig in irgendwelchen Dialogen landet, wenn der Text durch Tabellen, Grafiken oder andere Dinge unterbrochen wird. Ich habe jetzt ein Exemplar von SoftMaker Office gekauft.
Sieht nicht so poliert aus. Aber ist bedeutend schneller. Und bis jetzt hat mich das Programm nicht irritiert.
Während ein gewisser George Bush sich über Umweltverschmutzung lustig macht, druckt der SPIEGEL eine Strato-Pressemeldung ab, in der behauptet wird, jede Google-Anfrage entspräche dem Stromverbrauch einer 11-Watt Spar-Glühbirne für eine Stunde. Wer weiss, ob's stimmt...
AT&T ist der erste wirklich grosse Provider, der jetzt in Erwägung zieht, den Web-Datenverkehr der Kunden zum eigenen finanziellen Vorteil zu verfälschen, ähnlich wie Phorm und Nebuad. Finanzielle Vorteile scheinen heute wohl jede Handlungsweise zu rechtfertigen. Ich frage mich nur, warum die Menschen jede Einmischung einfach tolerieren?
Ist jemand überrascht über die Namen die im Zusammenhang mit dem deutschen Bankkonten-Datenhandel hier genannt werden? Oder wie dort operiert wird?

Manche Firmen verstehen das Web immer noch nicht, auch wenn sie behaupten, dabei führend werden zu wollen. Ich kann mich nicht erinnern, warum ich die Seite http://office.microsoft.com/en-us/FX102832771033.aspx sehen wollte, wurde aber daran gehindert, weil ActiveX hier natürlich nicht läuft:
One Moment Please...
To help optimize how your Web pages are displayed, we are checking to see if a 2007 Microsoft Office program is installed. If this page does not automatically redirect, you have scripts disabled. See more information on scripts. Follow this link if the page is not redirected.
Es gibt immer noch Leute, die nicht wissen, wie man Software-Installierer für OS X [und wahrscheinlich andere Mehrplatzsysteme] schreibt. Ich habe gerade wieder ein Unterverzeichnis entdeckt, in dem Teile einer Anwendung so installiert wurden, dass jeder nicht privilegierte Anwender darüberkritzeln darf. Wenn dann solche Dateinamen auch noch Leerzeichen oder gar Ampersands [&] enthalten, haben Sie ein Rezept für einen fluchenden Admin.
Manche Leute nehmen offenbar alles für bare Münze und wundern sich, dass externe Server und die darauf installierten Anwendungen versagen können[1], und möglicherweise samt Daten verschwinden können. Bevor man lokal gehaltene Daten auf externe Server verlagert, sollte man die hier in den letzten beiden Abschnitten genannten Sicherheitsaspekte kennen.
[1] http://www.infoworld.comärticle/08/08/15/Google_Apps_admins_jittery_about_Gmail_hopeful_about_future-IDGNS_1.html
Weil ich meistens Seamonkey als Browser benutze, war mir bisher nicht aufgefallen, dass Firefox 3 [3.0.1 Linux] versagt, wo ältere Versionen keine Probleme haben: bei der Darstellung von Grafiken mit transparentem Hintergrund. Mehr als die Hälfte der PNGs [mit transparentem Hintergrund], die hier - mit Photoshop auf einem Mac - erstellt wurden, sind in FF3 Linux nicht sichtbar. Andere werden problemlos dargestellt.
Bei der Suche nach einer Lösung fand ich diese Seite. Sie erklärt ironischerweise, wie man Grafik mit transparentem Hintergrund im IE brauchbar macht [es gibt übrigens wesentlich bessere Möglichkeiten]. Zur Illustration werden GIFs eingesetzt, die dummerweise im Firefox 3.0.1 Linux, und nur dieser Version, ebenfalls unsichtbar sind.
Den Firefox-Entwicklern ist das Problem bekannt. Was nicht bekannt ist, ist die Ursache. Es kann ein Fehler in Firefox sein. Es ist aber auch möglich, dass es ein Cairo oder X Server Problem ist.
Je nach Grafikkarte [oder genauer: Treiber] kann die folgende [fett hervorgehobene] Einstellung in xorg.conf helfen:
Section "Device" Identifier "Videocard0" Driver "nv" Option "XAANoOffscreenPixmaps" EndSection

Wer bei Google.DE nach Pfund Kurs sucht, sieht wahrscheinlich eine Adwords-Anzeige von Ask, wie hier für die Ewigkeit präserviert.
Wer darauf klickt, landet bei Ask und darf dort neu suchen. Die voreingestellte Suchformulierung wurde dabei von Pfund Kurs umgetauft in schwerwiegendere 8Pfund Kurse.

Die Suche produziert 1 "Gesponsortes Ergebnis", 1 Web-Ergebnis", und wieder ein "Gesponsortes Ergebnis". Daran hängt man aber der Vollständigkeit halber die Empfehlung Sie möchten eine weitere Meinung? Suchen Sie auch auf Excite nach "8pfund kurse". Und wo man schonmal dabei ist, wird man aus dem gleichen Grund zur ewigen "nächstes Jahr machen wir aber endlich Gewinn"-Suchmaschine Lycos verfrachtet.

Excite war eigentlich noch nie exciting, und bietet jetzt - zumindest bezogen auf diese Anfrage - absolut nichts. Fündiger wird man dagegen bei Lycos. Ein paar Ergebnisse schwärmen von 8 Pfund schwerem Anglerglück. Und unten sieht man auch Anzeigen. D.h. Adwords von Google. Eines davon ist für die Suche bei Ask.
Die meisten im Information Retrieval genutzten Algorithmen sind alt. Nicht wenige wurden während der 60er Jahre entwickelt. Selbst Dublettenerkennung ist heute fast standardisiert. Verbesserungen sind marginal und nicht mehr weltbewegend. Abschreiber sind zwar in der Lage, Kernbegriffe eines Textes durch Synonyme zu ersetzen, aber wer alle Stopwort-Folgen durch Neuformulierungen ersetzen will, entdeckt, dass von Grund auf neu schreiben einfacher ist.
Tim Bray sagts mit unübertrefflicher Präzision:
Nikon is a competent camera company. The IOC is a competent sports impresario. The Chinese government is a competent authoritarian dictatorship. Pity they're all so fucking stupid about technology.
Googles neueste Schöpfung nennt sich Google Insights for Search mit dem Untertitel See what the world is searching for, bzw "Sehen, was die Welt sucht". Soll heissen, wenn man die Ausführung von ungesehenem Code aus fremder Quelle im eigenen Browser zulässt.

Falls ja, d.h. wenn Sie Javascript im Browser an haben, sehen Sie auf einer für jede Anfrage erzeugten Karte, wo was gesucht wird, mit der Möglichkeit, Regionen und gar Städte genauer unter die virtuelle Lupe zu nehmen. Sind Sie nicht so freizügig, sehen Sie nicht viel mehr als eine weisse Wand.
Die nächste Version wird wahrscheinlich mehr als Fotos der Leute, die da suchen, zu zeigen haben.
Innovativ ist auch die Syntax. Soll ein Wort von der Suche ausgeklammert werden, nimmt man das Minus-Zeichen zur Hilfe. Will man ein oder vorgeben, wird, was anscheinend naheliegend ist, das Plus-Zeichen strapaziert.
Die Information ist bestimmt nicht neu, aber der Google Online Security Blog hat eine sehr schöne Grafik dazu.
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