Ben Edelman schreibt ernüchternd über eine weitere Datenschutz-Panne bei Googles Netzdiensten. Wer seine Daten fremden Rechnern anvertraut, kann sie auch gleich an den nächsten Baum nageln.
OpenID ist eine Idee, die noch nicht weit bekannt, verstanden oder akzeptiert ist, aber schon gibt es mehrere inkompatible Versionen. Jetzt stellt das Grosse G eine weitere Version vor. Und falls Sie nicht selbst draufkommen: es ist immer gut, bei Sicherheitsfragen alles auf eine Karte zu setzen.
Wieder eine neue Suchmaschine. Wieder das Versprechen des Verstehens. Und wieder nicht ganz was man erwartet.
Wem kann man heute schon trauen? Sicherlich nicht solchen Leuten, die einerseits vorgeben, Sicherheit zu verstehen, und die andererseits klar demonstrieren, keine Ahnung davon zu haben.
Manche Leute reden nicht lange um den Brei herum. Der erst Satz ist besonders deutlich.
Nick La zeigt gleich mehrere Beispiele, wie man beim Site-Design grosse Hintergründe so einsetzt, dass jede, auch die allergrösste, Bildschirmgrösse flexibel berücksichtigt werden kann.
Youtube wird mehr und mehr ein Werkzeug bei der Lösung eigenartiger Delikte.
"Surprisingly, manual workers were less likely to have faecal contamination [on their hands] than professionals[1], students, retired or unemployed people."
[1] http://www.nursingtimes.net/clinicalnews/2008/10/commuters_hands_contaminated_with_faecal_bacteria.html
Wundert sich da wirklich jemand?
Brilliant Digital Entertainment, eine australische Software-Schmiede, behauptet, Software zu haben, die jedes zwischen Provider und Kunden transportierte File auf Rechteverletzung oder verbotene Inhalte hin prüfen zu können. Manche Leute könnens einfach nicht lassen:
7 February 2004 - KaZaA's Sharman Networks and Brilliant Digital Entertainment in Australia were raided for copyright violations...
Google kann Ihnen jetzt verraten, wer auf Seiten Ihrer Site verlinkt, die nicht mehr existieren.
Vor zehn Jahren hätten Sie das an Ihren Referer Logs gesehen.
Seth Finkelstein lässt sich im Guardian über "Jimbo" Wales' Bereitschaft aus, sich gegen Bares einspannen zu lassen: "It's informative to observe how long Wales has been pursuing a strategy of selling advertising around other people's work."
John Cleese lässt sich hier über Sarah Palins Intellekt aus, um zu befinden, dass Michael Palin nicht mehr der [bzw die] komischste Palin ist. Ich glaube, da unterschätzt er sie. Sie ist nicht komisch. Sondern gefährlich.
Complete Search ist eine neue "Suchmaschine" die Semantik und Volltextsuche kombiniert und für die Ergebnisse eine Menge Lob kassiert. Ich will keineswegs sagen, dass das Lob nicht gerechtfertigt ist. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass man nur Dokument-Sammlungen durchsucht, deren Eigenschaften und Qualität bestens bekannt sind.
Wenn es um Sicherheit geht, darf man nur wirklichen Profis trauen. Entscheidend ist dabei nicht, was diese sagen. Sondern was sie tun.
Für seine Verdienste im Interesse des Bankwesens wurde er 2004 zum Ritter geschlagen.
Die BBC in einem Artikel über die letzten Rettungs-Aktionen für die wackeligsten Banken.
Botschaften von der Erde[1] - inklusive Foto von George W Bush als Verkörperung des Bösen - wurden zu einem entfernten Planeten geschickt, der vielleicht intelligentes Leben besitzen könnte.
[1] http://www.telegraph.co.uk/news/3166709/Messages-from-Earth-sent-to-distant-planet-by-Bebo.html
Was kann schon schiefgehen, wenn Provisionen nur gezahlt werden, wenn der vermittelte Kunde auch wirklich kauft? Eine ganze Menge hat Ben Edelman, der sich seit Jahren mit den Schattenseiten des Mediums befasst, zum Thema ermittelt und belegt.
Die Swiss Miss, eine schweizerische Designerin, die nach NYC auszog, hat einen kleinen Leitfaden zur Farbenwahl [für Marken], der auch berücksichtigt werden darf, wenn Sie Ihre Site neu "faceliften".
Offenbar weiss immer noch nicht jeder, wie naiv es ist, wenn man als Nichtamerikaner eine .com registriert. Dass die Betreiber von ca 140 Sites, die ein Richter in Kentucky beschlagnahmen liess, nicht dem US-Recht unterstehen, spielte für ihn keine Rolle. Dadurch, dass man Domains oder Sites einfach als Glücksspielgerät redefinierte, hatte man die juristische Handhabe, die unerwünschten Domains aus dem Verkehr zu ziehen.
Allein die Tatsache, dass dieser Cartoon tatsächlich dazu führte, dass Youtube-Poster jetzt ihre Kommentare vor dem Posten hören können, zeigt, dass noch nicht alles verloren ist.
Obwohl mancherorts das Jahr 2008 Einzug gehalten hat, sind die Passwort- und viele andere Dateien auf einem Philips-Server noch zu haben - obwohl man versuchte, die Verantwortlichen über das Problem zu informieren.
Philip Greenspun hat einen weiteren Grund gefunden, warum Yahoo auf dem Web keinen Blumentopf mehr gewinnen kann.
Vor zwei Wochen war Falmouth Schauplatz der Funchal 500 Regatta. Trotz Dauerregen habe ich ein paar wenige Fotos machen können.
Banken haben die Erfahrung gemacht, dass Gewinnspannen und Lebensstandard davon beeinflusst werden, wie geschickt man Haftung und Verantwortung abgibt. Jetzt nimmt man sich Online-Transaktionen mit Kreditkarte vor. Bisher haben sich der Karteninhaber, der Händler und die Kartenorganisation das Risiko geteilt. Jetzt soll dieses ganz auf den Karteninhaber verschoben werden.
Die Kartengesellschaften nennen das z.B. 3D Secure, Verified by Visa oder MasterCard SecureCode. Leider ist das Verfahren durch die Art der Implementierung unsicherer als die bisherige Praxis. Und oft genug klappt das Ganze nicht. Händler bauen zur Abwicklung einen von einem fremden Server geladenen Iframe in ihre HTML-Seite, so dass der Anwender darüber zusätzliche Fragen beantworten kann, deren Antworten dann zu diesem externen Server geschickt werden. Ausführung der Logik erfolgt teilweise über das von irgendwoher geladene Javascript im Browser.
Das Problem: als Anwender sieht man nicht, dass man einen Iframe von einem Server, der nicht in der Adresszeile steht, geladen hat und wo die zusätzlichen Antworten hingehen. Obwohl der Browser angibt, dass die eigentliche HTML-Seite vertrauenswürdig ist, lässt sich nachvollziehen, ob das auf den Iframe und darüber geladene Scripte ebenfalls zutrifft. Und dem Karteninhaber das Ganze als zusätzliche Sicherheitsmassnahme zu verkaufen, wenn man nicht dabei sagt, wessen Sicherheit hier geschützt wird, entspricht wahrscheinlich der heutigen Praxis. Das macht diese deshalb nicht unbedingt akzeptabel.
Dann ist da noch die praktische Seite. Falls Sie die technischen Bulletins Ihres Providers für Karten-Transaktionen lesen, sind Sie mit den intermittierenden Problemen der "Technologie" vertraut.
Trotz allem nennt man herkömmliche Transaktionen, also solche ohne die neuen zusätzliche Risiken, jetzt unsichere Transaktionen, für die höhere Gebühren gelten. Nur "sichere" Transaktionen, also die, bei denen der Anwender nichts darüber erfährt, wo Teile des sichtbaren Fensterinhalts herkommen, werden jetzt ohne Zusatzkosten bearbeitet.
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