Ende einer Legende

12. Februar 2008.

Um genau so sein, geht es um die eier-legende Wolfmilchsau, da man jetzt weiss, dass gerade mal 6% aller Online-Nutzer für 50% aller Klicks verantwortlich sind. Da Klicken und Markenbewusstsein gemäss der Erhebung ebenfalls in keinem Zusammenhang stehen, gehe ich mal davon aus, dass es zukünftig reicht, wenn Online-Werbung im Filter landet, um als rentable Massnahme verkauft werden zu können.

Williger Käufer gefunden

19. Januar 2006.

Wenn Ihr Unternehmen neue Kunden sucht, kann Ihnen vielleicht geholfen werden. Yahoo stellt hier eine Dame vor, die offenbar kaufwillig ist. Glaubt man der Werbekampagne für Yahoos Pay per Click-Offerte, ereichen Sie über Yahoo "bis zu 90% der Internetanwender". Wer sich auf der Szene auskennt, fragt sich natürlich, ob die dabei benutzte Ziffer '0' an der richtigen Stelle erscheint.

Manche Online-Shops haben, um neue Käufer anzuziehen, allerdings nur auf einen alten Trick gesetzt.

Klickbereitschaft nach Suchmaschinen

1. November 2005.

Vor vielen, vielen Jahren sagte ich irgendwo - ich will jetzt gar nicht erst anfangen zu suchen, sonst ist der halbe Tag vorbei - sinngemäss, dass Google zwar die grössten Besucherzahlen liefert, dass Besucher, die von anderen Suchmaschinen kommen, aber oft, sagen wir mal, unvoreingenommener, klicken. Sprich nicht so sehr den Weizen von reinen Ballaststoffen unterscheiden können.

Jeremy Zawodny hat jetzt, wo man mit Google AdSense Erfahrungen sammeln kann, seine eigenen grafisch relativiert. Und guck mal einer schau, nach allen Innovationen, Sensationen, Hyperventilierungen, Code-Kombinationen, Buchstaben-Sezier'ngen und selbst der gelegentlichen Aufklärung zeigt sich, dass der ganze Hype für die Katz ist: der Mensch wird geboren und hat eine predefinierte Aufnahmefähigkeit. Cool.

Aus der Gerüchte-Küche

11. August 2004.

Aus mehr als einer Quelle habe ich heute früh Hinweise darauf erhalten, dass Overture-Kunden demnächst auch noch einen monatlichen Abonnements-Preis dafür zahlen dürfen, Overture mit ihrer Werbung zu beauftragen.

Und da man heute alles patentieren kann, wie z.B. MSFT den Doppelklick oder Overture das Verfahren der Sortierung von Werbeeinblendungen nach Gebot des Werbetreibenden, vermute ich sehr stark, dass unser Briefträger sich das Verfahren, mit dem er dreimal hintereinander klingelt, wenn etwas nicht durch den Schlitz passt, ebenfalls zum Leidwesen seiner Berufskollegen patentieren lässt.

iProspect für Offensichtliches

4. Mai 2004.

Die, wenn man ihr glaubt, "originelle Suchmaschinen-Marketing Firma", [die wortwörtliche Übersetzung konnte ich mir nicht verkneifen] bestätigt jetzt, was erfahrene Anwender unterschwellig schon immer wussten.

So heisst es in einer Pressemeldung u.a., dass 72.3.% der Google-Anwender Suchergebnisse den Anzeigen vorziehen. Bei Yahoo-Anwendern sinkt der Anteil auf 60.8%. Bei AOL-Anwendern liegts bei halbe-halbe. Nur MSN-Anwender klicken lieber auf Werbung [71.2%] statt auf Echtes.

Nicht ganz so präzise hatte ich das mangels Zahlen vor gut drei Jahren in meinem Tutorial unter den Stichpunkten die wichtigsten Suchmaschinen und dann noch in Sachen GROSS- und kleinschreibung geschildert.

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