Nichts geht ohne Microsofts Browser

6. Mai 2008.

Selbst wenn Sie Microsofts Internet Exploder nicht als Gebrauchs-Browser nutzen, können Sie nicht darauf verzichten, jedes neue Design - gründlich - damit zu testen. Ich stelle soeben fest, dass MSIE auch <base href=...> anders behandelt als jeder andere Browser, den ich hier habe. Falls die deklarierte Base-Adresse korrekt ist, gibt's keine Probleme. Wenn nicht, dann doch. Aber während die Mehrzahl aller Browser eine nicht korrekt gesetzte Base-Adresse ignoriert, verhält sich der Browser, der von der Mehrzahl der Anwender genutzt wird, anders.

Transparente PNG Grafik im Internet Explorer

21. April 2008.

Microsoft Internet Exploder ist von Haus aus nicht in der Lage, PNG Grafiken mit transparentem Hintergrund abzubilden. Wer seinen Besuchern prinzipiell Script-Ausführung aus unverifizierter Quelle zumutet, kann den Mangel durch konditionale Kommentare, gepaart mit ca 2Kb Script und weitere, nicht den etablierten Standards entsprechende IE-spezifische CSS-Erweiterungen umgehen, was meistens klappt, aber gelegentlich zu sehr zähflüssigem Seitenaufbau führen kann.

Alternativ bietet sich pngcrush. Damit erfolgt die Korrektur durch Änderung des transparenten Hintergrunds für minderbemittelte Browser auf die Hintergrundfarbe Ihrer Wahl. Ausserdem entfernt pngcrush verschiedene Elemente, so dass Gamma-Korrekturen durch den Browser unterbleiben, wenn dadurch Abweichungen zwischen einer Grafik und dem HTML-Hintergrund entstehen.

Soll die Hintergrundfarbe gesetzt werden, gibt man die Befehlszeile

  pngcrush -rem gAMA -rem cHRM -rem iCCP -rem sRGB -bkgd $1 $2 $3 infile outfile

ein, wobei $1, $2 und $3 die Hintergrundfarbe [dezimale Werte] festlegen, und in- bzw outfile Name der Ein- und Ausgabe-Bilder sind. Wird keine Pseudo-Transparenz für den IE benötigt und soll nur die Gamma-Korrektur verhindert werden, kann man sich den fett geschriebenen Teil der Befehlszeile sparen.

Ist MSIE 7.0 "Evil"?

18. Februar 2008.

Durch Arbeiten an einer sehr einfach gehaltenen HTML & CSS Site, die in allen Browsers ausser den von Microsoft gelieferten identisch aussieht, bin ich zum Schluss gekommen, dass nicht immer, wenn Microsoft-Produkte von etablierten und formell verabschiedeten Standards abweichen, Bösartigkeit oder das Streben nach Marktdominanz im Spiel sein muss.

Denn selbst Microsoft mit all seinen Ressourcen ist nicht in der Lage, Inhalt und Rangfolge von list items vorherzusagen oder zu wissen, wie Textlänge den Zeilenumbruch beim Seitenerstellen beeinflusst. Wenn es nicht Bösartigkeit ist, dann kan es andererseits nur unvorstellbare Inkompetenz sein.

Web Zwo Null-Bastelhilfe

9. Januar 2008.

Ein Werkzeug für Webseiten-Konstrukteure, das nichts mit JavaScript, Ruby, Rails, Sozial, Pastellfarben oder Runden Ecken zu tun hat. Statt dessen wird hier Fundamentales behandelt.

Browser-Schelte

4. Dezember 2007.

So langsam blicken die Leute durch:

Microsoft doesn't want to produce a standards-compliant browser. It doesn't want to produce a standards-compliant anything. It is only interested in furthering its monopoly by lock-in. I'm sure the IE7 team is under strict orders never ever ever to produce anything that comes close to being able to run nontrivial CSS, Javascript or anything else "out of the box". It wants developers to abandon competing browsers and push their customers to use IE. That was the strategy behind the mutiliation of Java, the pushing of possibly the most ludicrously insecure plugin system every known in the computing world (better known as ActiveX), and that's its purpose in making sure that IE, no matter the iteration, doesn't play well with CSS.

Und:

Personally, I put whoever's in charge of Microsoft's IE product development team on the same moral level as spammers. Much in the same way spammers end up wasting your time and gumming a fantastic common resource, Microsoft's product wastes the time of thousands of web devs and holds the web back.

Zeit, daran zu erinnern, dass es auch für Windows völlig normale Open Source und kommerzielle Browser gibt, so dass man längst nicht mehr auf veraltete, einschränkende und riskante Technologien angewiesen ist.

Einheitliche Grössen

20. November 2007.

Richard Rutter erklärt in A List Apart wie man font-size und line-height einheitlich in den am Häufigsten verwandten Browsern nutzt, selbst wenn man mehrere Spalten und Schriftgrössen einsetzt.

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