Wenn ein Haustier in England krank ist, sagt man "he's poorly", "he's not well", oder "he's ill" *). Matt Cutt's Katze ist, so sein blog, "sick". Zwischen ill und sick, dort und hier, liegen wiedermal Welten. Sick verbindet man hier oft mit gegen den guten Geschmack verstossende Handlungen, im politischen wie auch Entertainment-Leben.
*)Männliches Haustier und Aussage eines Betroffenen angenommen; Aussenstehende titulieren ein Tier, wie ein Geschenk des Himmels, mit it statt he oder she.
Ich habe in den letzten Jahren mehr als einmal meine Meinung, dass das semantische Web nie sein kann, geäussert. Monika Henzinger aus dem Hause Google nennt in einem FAZ-Interview jetzt einen [sehr wichtigen] von vielen Gründen, warum die Sache nie laufen wird.
Verfechter gekünstelter Intelligenz und des "semantischen Webs" werden wieder um eine Illusion ärmer. Selbst Google schafft es nicht, algorithmisch zu bestimmen, was in den Rotlichtbezirk gehört [und was nicht dazu zählt], und welche AdWords unterdrückt werden sollten. Oder was ein Vertipper sein könnte und welche Alternativvorschläge in die Hose gehen. Dafür hat man andererseits Seiten einer Site im Datenbestand, die - bevor es gestopft wurde - ein Loch bei Orkut ausnutzte, um Daten der "vernetzten Klicke" zu ziehen.
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