
Ich glaube, eine Überschrift von 10680 Zeichen Länge ist übertrieben. Und sieht beschissen aus, wenn's nicht versteckt wird, weil im Browser Javascript ausgeknipst ist.
Für sage und schreibe nur $US 50 im Monat können Sie jetzt Ihren eigenen Blog auf einer .EDU Subdomain betreiben, solange Sie dort nichts verkünden, was man normalerweise mit dem Rotlichtbezirk [oder schlimmer] assoziiert. Ein gewisser Mr Keller hat 2006 eine "Pickering University" gegründet, und irgendwie hat er es geschafft, für diese Institution den Domainnamen pi.edu zu registrieren - obwohl er eine Hotmail-Adresse benutzt. Und jetzt meint er, dass es an der Zeit ist, Kasse zu machen, und zwar feste. Das wird möglicherweise für jemand erfolgreich, weil es immer noch eine Menge Leute gibt, die glauben, dass .EDU Links besser als andere sind. Und die davon ausgehen, dass Suchmaschinen der Sache nie auf die Schliche kommen werden. Wer weiss, vielleicht benutzen Suchmaschinen-Mitarbeiter nicht einmal das Internet.
Um genau so sein, geht es um die eier-legende Wolfmilchsau, da man jetzt weiss, dass gerade mal 6% aller Online-Nutzer für 50% aller Klicks verantwortlich sind. Da Klicken und Markenbewusstsein gemäss der Erhebung ebenfalls in keinem Zusammenhang stehen, gehe ich mal davon aus, dass es zukünftig reicht, wenn Online-Werbung im Filter landet, um als rentable Massnahme verkauft werden zu können.
Wers nicht weiss, kann jetzt detailliert lesen, warum und wie neue Seiten kurzfristig ein besseres Ranking erhalten, und wie die seit Langem geltende Beobachtung von Manchen rückhaltslos ausgenutzt wird.
Nachdem eine Menge Sites letzte Woche abgewertet wurden, hat
es Ende der Woche auch Links verkaufende Präsenzen in vielen anderen Ländern erwischt.
Ich muss allerdings eingestehen, auch Sites zu kennen, deren PR gestiegen
ist, obwohl man dort seit Jahren Links Werbung verkauft.
Leute, die nie Links dubioser Herkunft angestrebt haben, können es sich leisten, zu grinsen. Es muss aber befürchtet werden, dass gewisse Figuren sich jetzt die Hände reiben und versuchen, Foren-Einträge und Blog-Kommentare nach dem Muster "Verstehe nicht ganz, was Sie da sagen, muss noch ein paar andere Quellen prüfen" forciert unter die Leute zu bringen.
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