Kontrast-Verhältnis und Lesbarkeit

6. Juli 2009.

Kontrast-Verhältnisse zwischen Vor- und Hintergrundfarben sind nicht nur wichtig, wenn man für mobile Geräte entwickelt. Während mobile Geräte die Zahl der verfügbaren Farben oft drastisch einschränken - 256 bis 32K Farben sind auch heute noch üblich - leiden nicht nur ältere Anwender unter Sehschwächen, die das Lesen erschweren, wenn der Kontrast zwischen Vor- und Hintergrundfarben nicht ausreicht. Und je nach Zielgerät muss erwartet werden, dass bei der Berechnung der Palette manche Farben so schlecht "abschneiden", dass der mit solchen Kombinationen dargestellte Kontrast keiner mehr ist.

Aus dem Grund habe ich einen vor Jahren erstellten Paletten-Generator so modifiziert, dass er jetzt auch eine Matrix aller Farbkombinationen zeigt. Dabei werden alle Farben, die den Empfehlungen des W3 genügen oder diese überschreiten, entsprechend gekennzeichnet.

Wenn man mit der Maus über interessante Farbkombinationen verweilt, sieht man die entsprechenden Verhältniswerte, so dass man bei perzeptionell ähnlichen Farbkombinationen leicht die mit dem höchsten Kontrast wählen kann.

Der neue Paletten-Generator kann über meine Tools-Seite erreicht werden.

Web Design für mobile Geräte

8. Juni 2009.

Unterscheidet sich wesentlich vom Normalen, weil die Browser bescheidener sind, und fast alle Mobiltelefone eigensinnig sind. Manche dieser Macken sind wirklich frustrierend, wie z.B. Nokias Versäumnis, Seiten erneut zu laden, selbst wenn man den Browser-Cache leert.

Damit ich eine Site für mobile Geräte für die Dauer der Entwicklung auf dem LAN hosten kann, habe ich eine kleine Proxy [getauft auf mproxy] geschrieben, die jede abgerufene Datei so zwischenspeichert, dass sie einem User-agent [Telefon] zugeordnet werden kann. So kann man dann feststellen, ob z.B. Amazon gerätespezifischen Code an verschiedene Mobiltelefone ausliefert.

Das funktioniert natürlich nur mit Handys, die Wifi haben. Es funktioniert aber reibungslos, weil Wifi wesentlich schneller als das Hochladen von Seiten auf einen externen Server ist, die dann über den Mobiltelefon-Provider wieder heruntergeladen werden müssen. Und Sie sparen natürlich Kosten, weil Ihre Entwicklungs-Telefone nur Wifi, aber keine SIM-Karten benötigen.

mproxy verändert dabei die Request und Antwort-Header bei jedem Seitenabruf, so dass nur vollständige Dateien bewegt werden und jede Datei, zwecks Zwischenspeicherung, einen eigenen Datenstrom benötigt. Ranges und Keep-alive z.B. werden also nicht unterstützt.

Wenn Sie ermittelt haben, was machbar und was nicht ist, können Sie mproxy mit anderen Einstellungen so benutzen, dass Seiten vom LAN bearbeitet werden können, ohne dass der Browser zwischenspeichert.

Wenn Ihnen das Nokia Cache-Problem in die Quere kommt, können Sie in eine Testseite einen Link auf die nicht existierende Site http://nokiareload.nop/ einfügen, der mproxy verleitet, beim Aufruf eine Seite einzublenden. Wenn diese eingeblendete Seite auf dem Telefon-Bildschirm erscheint, können Sie den Nokia-Cache löschen und anschliessend den von mproxy dynamisch eingefügten Link zurück auf den Referer - Ihre Testseite - anklicken. Das Telefon ist dann gezwungen, die Seite erneut mit den zwischenzeitlich angebrachten Veränderungen zu laden, da jetzt Cache und Arbeitsspeicher des Telefons ja nichts ausser der dynamisch erzeugte Seite enthalten.

Die Proxy kompiliert sehr wahrscheinlich ohne Code-Änderung auf jedem Unix-ähnlichen System und läuft ohne besondere Privilegien. Um den Proxycache zu säubern, eignen sich System-Utilities wie tmpwatch. Sie können mproxy hier herunterladen.

Buttons für den Einkaufswagen

18. Februar 2009.

Wer online verkauft und dabei OsCommerce oder ähnliche Lösungen einsetzt, kennt die eher dünne Auswahl an optisch attraktiven Buttons für die Shop-Software. Und weil die Herstellung attraktiver Buttons auch eine Fleissaufgabe ist, habe ich meinen Button-Generator geschrieben. Bei Bedarf können Sie ihn gerne mitbenutzen.

Geschenke in letzter Minute

16. Dezember 2008.

Wenn Sie immer noch nach Geschenkideen für die Verwandten und Freunde suchen, die nahezu alles haben, könnte Sie das Folgende interessieren. Etwas /bin/bash, gepaart mit einem Dutzend digitalen Schnappschüssen und etwas Ruck-Zuck CSS ergibt einen schönen Kalender. Kostet im Endeffekt sicherlich mindestens genausoviel, als wenn sie ihn irgendwo herstellen lassen, aber den "damit habe ich persönlich viel Zeit verbracht"-Eindruck können Sie nicht kaufen, auch wenn Sie letztendlich wegen der Spiralbindung in die Stadt marschieren müssen.

Das [sehr einfache] Script sollte auf so ziemlich jedem Computer laufen [Ausnahme Windows].


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