Hervorhebung wichtiger Suchbegriffe

Was wichtig ist, wird hervorgehoben. Der grafisch orientierte Designer schreibt Typ und Grösse der zu verwendenden Schrift vor, entweder durch den <Font>-Tag, oder fortschrittlicher durch Einsatz von Style Sheets. Er weiss, welche Darstellung dem Firmenbild und der Botschaft gerecht wird.

Er weiss nicht, ob diese Schrift auf dem Mac-, Unix, BeOS oder sonstigen System des Besuchers verfügbar ist und von dessen Browser benutzt werden kann oder darf. Und er weiss nicht, dass er es nicht weiss.

Der Informatiker hebt wichtige Passagen durch Markierung hervor, die eine semantische Bedeutung symbolisiert und damit erreicht, dass so markiertem Text von vielen Suchmaschinen eine höhere Bedeutung als dem Rest zugeordnet wird.

Während die Mehrzahl aller HTML-Elemente Präsentations-Charakter haben, gibt es ein paar, <H1> bis <H6>, <em> und <strong>, <code> und <cite> usw., deren Anwendung von mehreren Suchmaschinen honoriert wird.

Suchmaschinen, die die Bedeutung der wenigen semantischen Tags berücksichtigen, teilen Seiten in virtuelle Container auf, die Überschriften, Paragraphen, Tabellenzellen usw enthalten, wobei semantisch markierten Text-Passagen eine höhere Bewertung zugeordnet wird.

Andere sehen den Text als eine lange Wortsammlung.

Ein fast überall besonders hoch bewerteter HTML-Tag ist der Titel einer Seite. Titel einer Seite ist nicht die erste im Browser erkennbare Überschrift, sondern die durch <TITLE> gleich am Anfang einer Datei markierte und von den meisten Browsern im oberen Fensterrand gezeigte Text-Passage.

Nachdem bei der Seitenbearbeitung alle HTML-Elemente, Zeichensetzung und Sonderzeichen wie ©, $, @ usw entfernt und wichtigen Passagen ggfls besondere Bedeutung zugeordnet wurde, wird der reine Text indiziert. Hierbei werden überall Worthäufigkeiten berücksichtigt, oft zusätzlich auch die Position einzelner Worte. Bei vielen Suchmaschinen ist die sog. Wortdichte und Verteilung und auch die Zahl und Häufigkeit direkter Wiederholungen mit ausschlaggebend.

Die Wortdichte, d.h. die prozentuale Häufigkeit eines Wortes, sollte sich im "üblichen" Rahmen bewegen. Üblichkeit ist abhängig von Thematik und Zielgruppe. Wissenschaftliche Abhandlungen zeigen für Begriffe, die Gegenstand der Arbeit sind, typische Wortdichten von zwei bis etwa vier Prozent.

Texte auf kommerziellen Präsenzen sind meist kürzer und haben einen geringeren Wortschatz. Hier sieht man Wortdichten bis zu 15%, die aber bereits als extrem gelten. In einer Seite, die nur 5 verschiedene Wörter enthält, hat jedes Wort eine Wortdichte von 20%.

Manche Suchmaschinen gehen davon aus, dass Wörter, die gleich am Anfang der Datei gefunden werden, wichtiger sind, als solche, die erst später im Text auftauchen. Andere messen die Distribution für jedes oft genug vorkommende Wort, d.h. wie gleichmässig ein Begriff über den Text verteilt wurde.

Genaue Werte für diese und andere gemessene Faktoren der auf den ersten 10 Plätzen ausgegebenen Seiten sehen Kunden nach Suchmaschinen gegliedert in den einmal wöchentlich aktualisierten Ranking-Analysen im Kunden-Bereich. Eine interaktive Ranking-Analyse erlaubt obendrein den Vergleich einer beliebigen Seite mit den aktuellen Ranking-Daten.

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