Die beste [und bequemste] Handlungsweise ist immer noch, nichts zu tun. Suchmaschinen, die ein Interesse an der Qualität des eigenen Produkts haben, erkennen ungerechtfertigte Positionen - wenn auch nicht immer sofort - und reinigen den Datenbestand selbst.
Andere, die nur einfache Logik einsetzen und bei denen man bei nahezu jedem Besuch wertlose Inhalte findet, verlieren auf Dauer Besucher. Meist werden sie überwiegend ohnehin nur von Spammern besucht, die sich gegenseitig die Position streitig machen.
Wie "spamfreudig" Suchmaschinen sind, erkennen Sie leicht, wenn Sie nach besonders häufig gesuchten Begriffen suchen und auf Dubletten oder nahezu identische Ergebnisse achten [eine regelmässig aktualisierte Liste der meistgesuchten Suchbegriffe finden Sie bei z.B. Fireball.
Wenn erkennbar unseriös arbeitende Site-Betreiber über längere Zeit Spitzenpositionen für häufig gefragte Suchbegriffe beschlagnahmen, ist die Frage angebracht, ob die entsprechende Suchmaschine auf Sauberhaltung des Datenbestands Wert legt.
Handelt es sich um seltene Suchformulierungen, die bei manuellen Stichproben nicht auffallen, hilft ein berechtigter Hinweis an die Suchmaschine meist innerhalb kurzer Zeit. Meist handelt es hier um technische Pannen oder Schwächen des eingesetzten Algorithmus, die bei der Suchmaschine und nicht beim Site-Betreiber zu suchen sind.
Spam finden Sie deshalb bei Google nur dann, wenn die Zahl der für eine Suchanfrage gelieferten Seiten so gering ist [meist nur ein paar hundert oder tausend], dass es unter Berücksichtigung der momentanen Algorithmus-Einstellung einfach keine "besseren" Seiten gibt.
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