Ungewollte Dubletten und Suchmaschinen-Sperre

Unüberlegt oder gelegentlich gar rücksichtslos handelnde Web-Verantwortliche, die Suchbegriffe mit aussergewöhnlich hohem Wettbewerb einsetzen, versuchen oft mit Gewalt, einen der besseren Plätze zu belegen. Und haben damit öfters kurzfristige Erfolge bei kleineren Suchmaschinen mit minimaler Technik.

Nicht gerechtfertigter oder durch zweifelhafte Massnahmen erzielter Erfolg auf dem Web ist aber erstaunlich kurzlebig, vor allem wenn man berücksichtigt, dass dieser nur bei Suchmaschinen mit relativ simpler Logik erzielt wird.

Wer Software einsetzt, um hunderte oder gar tausende von ähnlichen Seiten zu erstellen, die sich nur durch die Häufigkeit des angestrebten Suchbegriffes unterscheiden und inhaltlich keine differenzierte Aussage enthalten, übersieht, dass selbst einfache Suchmaschinen wissen, welche Suchbegriffe und Formulierungen besonders hohem Wettbewerb ausgesetzt sind.

Regelmässige Stichproben durch Qualitätskontrolleure und sog. Spam-Bekämpfer zeigen, wer sich durch Manipulationsversuche ungerechtfertigte Vorteile erschleichen konnte und fortan gesperrt wird.

Aber auch wenn Qualitätskontrolleure durch Urlaub, Krankheit oder Arbeitsüberlastung den Verantwortlichen nicht immer sofort auf die Schliche kommen, müssen diese mit der Aufmerksamkeit ihrer Mitbewerber rechnen. Viele Site-Betreiber, die selbst seriös arbeiten, sind bei Suchmaschinen wie z.B. Fireball dafür bekannt, dass jeder Verstoss der Konkurrenz - nicht ohne Eigennutz - gemeldet wird.

Genauso bekannt sind dort allerdings auch Web-Verantwortliche, die ständig versuchen, neue Tricks aus dem Hut zu ziehen und Mitbewerber, die sich genauso verhalten, anschwärzen.

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